FC Augsburg Logo FC Augsburg
marion samuek.jpg

Stiftung Erinnerung

Die Stiftung Erinnerung wurde 1996 von Walther Seinsch, Lindau, und seiner Frau gegründet. Sie fördert Instutionen und Personen, die sich auf besonders wirkungsvolle Weise gegen das Vergessen, Verdrängen und Relativieren der von Deutschen in der Zeit des Nationalsozialismus begangenen Verbrechen wenden und/oder die wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Zeit voranbringen.

Die Stiftung Erinnerung vergibt seit 1999 jährlich den Marion-Samuel-Preis, um damit an die während des Nationalsozialismus ermordeten jüdischen Kinder zu erinnern. Seit 2007 wird der Preis in Augsburg verliehen (früher Berlin).

Marion Samuel wurde am 27. Juli 1931 in Arnswalde in Brandenburg geboren und lebte 1939 im Bezirk Prenzlauer Berg in Berlin. Am 3. März 1943 wurde sie nach Auschwitz deportiert und gilt seither als verschollen. Götz Aly, der Preisträger des Jahres 2003, erzählt das Schicksal des Mädchens in seinem Buch "Im Tunnel" in beklemmender Weise. Die Stiftung möchte an Marion Samuel und an die Menschen erinnern, die ihr Schicksal teilten.

Alle Preisträger im Überblick: 

  • 1999 Raul Hilberg
  • 2000 Gerhard Hoch
  • 2001 Aktion Sühnezeichen
  • 2002 Volker Issmer
  • 2003 Götz Aly
  • 2004 Wolfgang Palm
  • 2005 Michael Verhoeven
  • 2006 Michael von Cranach
  • 2007 Imre Kertész
  • 2008 Ingeborg Hecht Studnicka
  • 2009 Georg-Elser-Initiative München
  • 2010 Robert Domes
  • 2011 Hanser Verlag
  • 2012 Beate Lehr-Metzger
  • 2013 Theater Eukitea
  • 2014 Dr. Barbara Fenner
  • 2015 Wolf Biermann
  • 2016 Vladimir Danovsky
  • 2017 KONTAKTE-KOHTAKTbI
  • 2018 Dokumentarfilmgruppe Rothenburg
  • 2019 Ernst Klein