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Vargas: "Wir wissen, dass etwas Gutes möglich ist"

FCA erwartet Hertha BSC

Profis 06.11.2020, 15:03

Am 7. Bundesliga-Spieltag trifft der FC Augsburg im zweiten Heimspiel in Folge auf Hertha BSC (7. November, 15.30 Uhr). Die Saisonstarts der beiden Mannschaften hätten unterschiedlicher nicht sein können. Während Raphael Framberger verletzt ausfällt, steht Florian Niederlechner vor seiner Rückkehr. Ruben Vargas ist für die Partie gegen Berlin guter Dinge.

„Man würde es sich zu einfach machen, wenn man nur die Tabelle anschaut“, betont FCA-Cheftrainer Heiko Herrlich bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Hertha BSC. Mit nur vier Punkten aus den ersten sechs Spielen steht die Alte Dame aus Berlin aktuell auf dem 14. Platz, während die Augsburger von Rang sechs grüßen. Dabei hatten die Berliner hohe Erwartungen an die neue Spielzeit. „Hertha hat viel Geld in die Hand genommen, verfügt über eine hohe Qualität im Kader. Die Spiele waren immer knapp und hätten auch andersherum laufen können – deshalb sind wir gewarnt“, erklärt Herrlich. „Und Bruno Labbadia hat ja schon angekündigt, dass seine Mannschaft unbedingt den nächsten Schritt machen möchte.“

Aber auch die Rot-Grün-Weißen möchten an ihre guten Leistungen anknüpfen: „Wir hatten einen sehr guten Start, haben viele Punkte geholt“, resümiert Ruben Vargas. Der Offensivspieler hat mit zwei Toren und einem Assist wesentlich zum Erfolg der Augsburger beigetragen. „Ich freue mich, wenn ich spielen kann und versuche meiner Mannschaft zu helfen, auch wenn ich von der Bank komme.“ Besonders sehenswert: sein Fallrückzieher zur 1:0-Führung gegen Mainz am vergangenen Spieltag: „Ich habe den Ball gar nicht so getroffen, wie ich wollte. Aber vielleicht umso besser, so ist er rein.“

Framberger fällt aus – Niederlechner vor Rückkehr

Verzichten muss Heiko Herrlich für das Spiel gegen Hertha auf Raphael Framberger. Der Rechtsverteidiger hat sich beim letzten Spiel eine Faszienverletzung im hinteren Oberschenkel zugezogen. „Wir hoffen, dass er uns nach der Länderspielpause wieder zur Verfügung steht“, sagt Herrlich.

Kompensiert werden soll der Ausfall durch Neuzugang Robert Gumny. „Bei seinen bisherigen Kurzeinsätzen hat er seine Sache sehr gut gemacht und auch im Training überzeugt. Jetzt hat Robert die Chance, von Beginn an zum Einsatz zu kommen“, so Herrlich. „Das ist natürlich eine neue Situation, aber er wirkt entschlossen und freut sich auf das Spiel. Wir haben ein gutes Gefühl.“


Die komplette Pressekonferenz mit Heiko Herrlich und Ruben Vargas gibt es im FCA TV zu sehen.

Video: Pressekonferenz vor Heimspiel gegen die Hertha

In den Kader zurück kehrt nach seiner Bauchmuskelverletzung wohl Florian Niederlechner. „Er ist seit gestern wieder im Training und steht wahrscheinlich zur Verfügung“, so Herrlich. Des Weiteren spricht der 48-Jährige von einer möglichen Nominierung Marco Richters, der noch am vergangenen Wochenende bei der U23 eingesetzt wurde: „Ich bin immer in der Situation, dass ich mich entscheiden muss. Er sollte mal wieder 90 Minuten spielen, das ist wichtig für junge Spieler. Er hat es gut gemacht, deshalb kann es sein, dass er morgen wieder im Kader steht.“

Uduokhai für Nationalmannschaft nominiert

Apropos Kader: Eine frohe Botschaft erreichte Augsburgs Innenverteidiger Felix Uduokhai. Er wurde für die anstehende Länderspielpause erstmals für die deutsche A-Nationalmannschaft berufen. „Es ist etwas Besonderes, das erste Mal den Adler auf der Brust zu tragen. Jeder versucht sein Bestes, damit dieser nicht gleich wieder wegfliegt“, weiß Herrlich. „Wir freuen uns riesig für Felix, er hat es sich absolut verdient. Das Gleiche gilt für Philipp Max, der ebenfalls nominiert wurde und jahrelang für den FCA gespielt hat.“ Vargas, der selbst für die Schweizer Nationalmannschaft im Einsatz ist, bestätigt: „Dadurch wird klar, dass man sich in Augsburg gut entwickeln kann. Felix wird es gut machen – er soll es genießen.“

Bevor es in die Länderspielpause geht, liegt die Konzentration aber erstmal auf dem anstehenden Heimspiel in der WWK ARENA: „Wir haben uns sehr gut vorbereitet“, so Vargas. „Wir wissen, was auf uns zukommt und dass etwas Gutes möglich ist.“

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