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5:6 nach Elfmeterschießen: U19 scheidet gegen Leipzig im DFB-Pokal aus

2:2 nach 90 Minuten und Verlängerung

Nachwuchs 10.09.2022, 14:38

Eine spannende Partie lieferten sich am Samstagvormittag die U19-Mannschaften des FC Augsburg und von RasenBallsport Leipzig, die in der ersten Runde des DFB-Pokals der Junioren aufeinandertrafen. Dramatisch wurde es zum Ende des Spiels, als Leipzig nach Elfmeterschießen 6:5 (2:2 nach Verlängerung) gewann.

Auf dem Hauptfeld der Paul-Renz-Akademie startete der FCA engagiert ins Spiel und tauchte bereits in der vierten Minute gefährlich vor dem gegnerischen Tor auf: Aaron Zehnter brachte von links eine scharfe Hereingabe, Leipzigs Torwart Jonas Nickisch kam am kurzen Pfosten aber vor Alem Japaur an das Leder und hielt auch den Nachschuss. Auch in der Folge waren die Fuggerstädter die bessere Mannschaft, es fehlte jedoch die letzte Genauigkeit und Durchschlagskraft. So brauchte es eine Standardsituation, die in der Augsburger Führung resultierte. Eine Ecke von Zehnter fand im Fünf-Meter-Raum dieses Mal Japaur, der zum 1:0 traf (27.). Kurz darauf wurde es vor dem Kasten Marcel Lubiks brenzlig, die FCA-Defensive konnte mehrere Abschlüsse der Gäste allerdings mal um mal blocken – bis eine Hand dazwischen kam und Schiedsrichter Maurice Rummel auf den Punkt zeigte (33.). Den Strafstoß verwandelte Leipzigs Aris Bayindir (34.) und sorgte für den 1:1-Halbzeitstand.

Leipziger Führung, FCA gleicht aus

In die zweite Halbzeit starteten die Rot-Grün-Weißen erneut mit einer frühen Chance, Mert Kömürs Hereinhabe von rechts fand in der Mitte aber keinen Abnehmer. Auf der Gegenseite parierte wenig später Lubik stark. Das nächste Tor fiel dann erneut nach einem Standard, Leipzigs Vincent Zaruba hatte aus FCA-Sicht zu viel Platz und köpfte zur Gästeführung ein (74). Der FCA war allerdings weiterhin die bessere Mannschaft, konnte aus seinen Gelegenheiten jedoch zu oft kein Kapital schlagen. Dies änderte sich in der 82. Minute, der eingewechselte Ruvejd Perovic zog an der Strafraumgrenze ab und platzierte den Ball schön ins rechte Eck – 2:2! In der Folge boten sich den Jungs von Trainer Alexander Frankenberger weitere Chancen, der Ball wollte aber einfach nicht ins Tor. Einen Kopfball von Levin Krasniqi lenkte Nickisch noch über die Querlatte (90.).

Keine Tore in der Verlängerung, Elfmeterschießen geht in sechste Runde

Es ging also in die Verlängerung. Auf beiden Seiten schwanden langsam die Kräfte, weshalb es in den ersten 15 Minuten keine klaren Torchancen zu verzeichnen gab. Ab der 105. Minute gelang es dem FCA trotz mehrerer Möglichkeiten nicht, die Entscheidung aus dem Spiel heraus zu erzwingen, beispielsweise kullerte ein Abschluss von Silvio Sebalj aus spitzem Winkel knapp am rechten Pfosten vorbei.

Pünktlich zum Elfmeterschießen setzte in Augsburg der Regen ein, der zum Spiegelbild des Spielausgangs werden sollte. Auf Seiten des FCA trafen Dominik Soptirean, Aaron Zehnter und Marcel Lubik, Mert Kömür und Mahmut Kücüksahin vergaben vom Punkt. Auch Leipzig konnte nicht alle Versuche verwandeln, unter anderem hielt Lubik einen Schuss. So musste ein sechster Schütze antreten, Dominik Lindermeir setzte nach diesen Versuch leider über das Tor. So durfte RasenBallsport Leipzig am Ende jubeln und zog in die zweite Pokalrunde ein.

FCA: Lubik – Soptirean, Kücüksahin, Lindermeir, Ivelj (Perovic), Japaur (81. Sebalj), Krasniqi, Mühlbauer, Kömür, Lichtensteiger, Zehnter // Jäger (ETW), Reichenbach, Karaula, Yilmaz, Mouly
Gelb-Rot: Perovic (96.)
 

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Tags:
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