In Liga A: Die Konkurrenten der U17 im Überblick
Gegnercheck
Nach einer Vorrunde gegen Teams wie Hoffenheim, Nürnberg, Fürth und 1860 München wartet in der Liga A der DFB-Nachwuchsliga ein komplett neues Feld auf die U17. Mit dem amtierenden Deutschen Meister, offensivstarken Top-Teams und Überraschungsgegnern stehen den Rot-Grün-Weißen spannende Duelle bevor: Von Borussia Mönchengladbach über die Werkself aus Leverkusen bis zu den Stuttgarter Teams – wir stellen alle Gegner der Hauptrunde in Gruppe B vor.
Borussia Mönchengladbach – amtierender Deutscher Meister
Die U17 von Borussia Mönchengladbach hat erneut den Einzug in die Liga A geschafft – und geht dabei als amtierender Deutscher Meister in die Hauptrunde. In der vergangenen Saison setzten sich die Fohlen in den Spielen um die Deutsche Meisterschaft durch und entschieden das Finale gegen RasenBallsport Leipzig 3:1 für sich.
In der laufenden Spielzeit 2025/26 belegte die Elf vom Niederrhein in der Vorrundengruppe G der DFB-Nachwuchsliga mit 28 Punkten aus 14 Spielen den dritten Tabellenplatz. Neun Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen bedeuteten am Ende eine Platzierung knapp hinter Bayer 04 Leverkusen und damit erneut die Qualifikation für die Liga A der Hauptrunde.
Zum Abschluss der Gruppenphase setzte die Borussia noch ein Ausrufezeichen und gewann 5:2 beim direkten Konkurrenten Bayer Leverkusen. Der Abstand nach unten war dabei deutlich: Mit acht Punkten Vorsprung auf Rang vier stand der Einzug in die Liga A bereits vor dem letzten Vorrundenspiel fest.
Bayer 04 Leverkusen – Werkself souverän in Liga A
Die U17 von Bayer 04 Leverkusen machte in der Gruppenphase der DFB-Nachwuchsliga von sich reden und sicherte sich nach einem 2:1-Erfolg gegen Verfolger MSV Duisburg schon am 11. Spieltag vorzeitig den Einzug in Liga A. Noch in der vergangenen Saison war die U17 in Liga B aktiv.
Mit 30 Punkten aus 14 Spielen sammelte die Werkself zehn Siege und vier Niederlagen, bei einer Tordifferenz von +20. Platz zwei war sehr umkämpft: Nur zwei Punkte trennten Leverkusen von Rang 3. Dennoch war die Qualifikation für die Liga A frühzeitig gesichert, da Gladbach als Dritter acht Punkte Abstand auf Platz 4 hatte. Tabellenführer 1. FC Köln setzte sich mit zehn Punkten Vorsprung klar an die Spitze der Gruppe G.
Auch aus Augsburger Sicht gibt es eine Verbindung zur Werkself: Dustin Buck, bis Sommer 2025 noch beim FCA, läuft inzwischen für die U19 von Bayer Leverkusen auf.
1. FSV Mainz – Offensivstärke aus Rheinland-Pfalz
Mit 59 Treffern in der Gruppenphase stellt Mainz 05 die stärkste Offensive aller deutschen DFB-Nachwuchsligen. Aus 14 Spielen holten die Mainzer elf Siege, ein Unentschieden und nur zwei Niederlagen – das ergibt stolze 34 Punkte und ein beeindruckendes Torverhältnis von 59:24. Luca Hampel führt die Torschützenliste mit 17 Treffern an und ist damit der aktuell gefährlichste Angreifer in allen DFB-Nachwuchsligen.
In den Gruppenspielen ließ Mainz sowohl offensiv als auch defensiv seine Qualitäten erkennen. Die U17 dominierte viele Partien, auch gegen direkte Konkurrenten, und unterstrich ihre Treffsicherheit mit deutlichen Ergebnissen: Siebzehn Tore in zwei Spielen gegen den SV Darmstadt 98, sieben gegen Elversberg, sechs gegen Saarbrücken, fünf gegen Wehen Wiesbaden sowie vier Treffer in Kaiserslautern.
In der vergangenen Saison qualifizierten sich die Mainzer in Liga A für das Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft, scheiterten dort jedoch knapp in der Nachspielzeit – ausgerechnet am VfB Stuttgart, der ihnen nun auch in der Liga erneut begegnet.
VfB Stuttgart – Dominanz in der Gruppe
In der Gruppe E der DFB-Nachwuchsliga belegte der VfB Stuttgart mit 34 Punkten aus 14 Spielen den zweiten Tabellenplatz. Elf Siege, ein Unentschieden und nur zwei Niederlagen sowie eine Tordifferenz von plus 26 unterstreichen eine konstante Gruppenphase. Lediglich Spitzenreiter FC Bayern München lag am Ende mit zwei Punkten Vorsprung vor den Schwaben.
Nach unten setzte sich der VfB deutlich ab: Der Vorsprung auf die Stuttgarter Kickers betrug zehn Punkte, wodurch Rang 2 frühzeitig gesichert war. Die Gruppe wurde damit klar von Bayern und dem VfB geprägt.
Ein direkter Vergleich mit der FCA-U17 fand bereits in der Vorbereitung statt. Das Testspiel ging 0:3 aus Augsburger Sicht verloren, wobei der FCA personell geschwächt antrat. Dennoch liefert der Vergleich einen ersten Eindruck von der Intensität, die im Duell mit dem VfB zu erwarten ist.
In der vergangenen Saison erreichten die „Jungen Wilden“ das Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft, mussten sich dort jedoch RasenBallsport Leipzig 1:5 geschlagen geben und verpassten den Finaleinzug.
Stuttgarter Kickers – Underdog erneut in Liga A
Trotz eines Rückstands von zehn Punkten auf den VfB Stuttgart sicherten sich die Stuttgarter Kickers in der Gruppe E der DFB-Nachwuchsliga den dritten Platz und damit den Einzug in die Liga A. Mit 24 Punkten aus 14 Spielen – sieben Siegen, drei Unentschieden und vier Niederlagen bei einer Tordifferenz von plus2 – gelang es den blauen Schwaben sich zu qualifizieren.
Im Vergleich zu den übrigen Teams der Liga A gehen die Kickers als Underdog in die Hauptrunde. Während fast ausschließlich NLZs von Bundesligisten vertreten sind, spielt die erste Mannschaft des Traditionsvereins in der Regionalliga Süd/Südwest. Dennoch schafften es die Nachwuchs-Kickers bereits zum zweiten Mal in Folge in die Liga A und schrieben damit aus Vereinssicht erneut Geschichte.
Erfahrung auf diesem Niveau ist bei den Schwaben somit aus letzter Saison vorhanden: Dort traf die U17 in der Liga A unter anderem auf den 1. FC Nürnberg, die TSG Hoffenheim und den 1. FSV Mainz 05. Entsprechend gehen die Kickers mit dem Ziel in die Hauptrunde, sich mit namhaften Nachwuchsleistungszentren duellieren zu können.
Die Termine im Überblick:
- Sonntag, 8. Februar, 11.00 Uhr: Bayer 04 Leverkusen (H)
- Samstag, 14. Februar, 11.00 Uhr: Borussia Mönchengladbach (A)
- Sonntag, 22. Februar, 11.00 Uhr: 1. FSV Mainz 05 (A)
- Sonntag, 1. März, 13.00 Uhr: Stuttgarter Kickers (H)
- Samstag, 7. März, 13.00 Uhr: VfB Stuttgart (A)
- Samstag, 14. März, 11.00 Uhr: Bayer 04 Leverkusen (A)
- Sonntag, 21. März, 11.00 Uhr: Borussia Mönchengladbach (H)
- Samstag, 4. April, 11.00 Uhr: 1. FSV Mainz 05 (H)
- Samstag, 11. April, 13.00 Uhr: Stuttgarter Kickers (A)
- Samstag, 18. April, 13.00 Uhr: VfB Stuttgart (H)
Alle Termine können sich FCA-Fans über die Kalender-App Calovo in ihren Kalender importieren.
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