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Frankfurt im Check: Der Fluch der Remis

Sieben Remis in den vergangenen neun Spielen

Profis 17.12.2020, 17:23

Eintracht Frankfurt verliert kaum, wartet aber auch schon seit über zwei Monaten auf einen Sieg. Durch die vielen Unentschieden kommen die Hessen in der Tabelle einfach nicht vom Fleck. Die Eintracht im Check vor dem Duell am Samstag (15.30 Uhr).

Am Ende wurde es wieder nichts mit dem dritten Saisonsieg – dabei lag die Eintracht am Dienstagabend gegen Borussia Mönchengladbach bis kurz vor dem Ende 3:1 vorn. Nach der Gelb-Roten Karte für Frankfurts David Abraham brachte Lars Stindl die Fohlen in der Schlussminute allerdings noch einmal heran und traf in der fünften Minute der Nachspielzeit tatsächlich noch zum Ausgleich.

So stand für die Eintracht am Ende wieder einmal ein Unentschieden, zum bereits siebten Mal in den vergangenen neun Spielen und zum achten Mal in der laufenden Saison insgesamt. Keine andere Mannschaft teilte bislang so oft die Punkte. Zwar boten die Hessen in den vergangenen Wochen Topteams wie Leipzig (1:1), Dortmund (1:1) oder zuletzt Gladbach die Stirn, der letzte Sieg (2:1 gegen Hoffenheim) ist allerdings schon neun Spiele und über zwei Monate her.

Die Eintracht will zurück nach Europa

Besonders bitter aus Frankfurter Sicht ist, dass die Eintracht in den vergangenen fünf Partien immer in Führung lag, am Ende allerdings stets Punkte liegen ließ. So steckt die Mannschaft von Trainer Adi Hütter nach ihrem Traumstart mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen aktuell im Tabellenmittelfeld (Platz zehn) fest. Zu wenig für die Ambitionen der Hessen, die zurück ins internationale Geschäft wollen. In der Europa League hatte die Eintracht 2018/19 (Halbfinale) und 2019/20 (Achtelfinale) über die hessische Landesgrenze hinaus für großes Aufsehen gesorgt.

Verlass ist in Frankfurt aktuell immerhin auf André Silva. Der Portugiese hat nach elf Spielen bereits neun Treffer auf dem Konto, mehr haben ligaweit nur der Dortmunder Erling Haaland (zehn) und Bayerns Robert Lewandowski (15). Gegen Gladbach traf Silva zuletzt doppelt und wäre damit um ein Haar Frankfurts Matchwinner gewesen – hätte Frankfurt am Ende nicht mal wieder die Punkte geteilt.

Hütter hadert: „Mit ein bisschen mehr Glück…“

Trainer Hütter war mit der Leistung seiner Mannschaft dennoch zufrieden. „Die Mannschaft macht mir Spaß, so wie sie auftritt, wie sie Fußball spielt“, betont der 50-Jährige, hadert aber zugleich mit den vielen Remis. „Mit ein bisschen mehr Glück in der einen oder anderen Situation hätten wir ein paar Punkte mehr - dann würden wir ganz woanders stehen.“ In der letzten Partie des Jahres wolle er mit seiner Mannschaft deshalb „alles unternehmen, dass wir dieses Spiel gewinnen und einen versöhnlichen Abschluss haben“.

Verzichten muss Hütter in Augsburg auf Kapitän Abraham, der nach seiner Ampelkarte gesperrt fehlt. Wer den Verteidiger ersetzt, ließ Hütter offen. Möglicherweise könnte der Ex-Augsburger Martin Hinteregger in der Dreierkette von der linken auf die rechte Seite wechseln.

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