FCA-Nachwuchs zu Besuch bei der HWK-Berufsinfomesse
Berufe praxisnah kennenlernen
Auch in diesem Jahr ging es für die Nachwuchsspieler des FCA und des AEV auf die Berufsinfomesse der Handwerkskammer Schwaben (HWK). Hier bekamen die Sportler die Möglichkeit, sich über Ausbildungs- und Karrierechancen im Handwerk zu informieren und verschiedene Berufe praxisnah kennenzulernen.
Bereits zum 14. Mal öffnete die HWK ihre Türen für die Berufsinfomesse und gab den 130 Nachwuchssportlern spannende Einblicke in die Welt des Handwerks. Vor allem das praktische Ausprobieren stand dabei im Fokus. Von Metall- und Elektrotechnik, Feinmechanik und Gerüstbau, über Land- und Baumaschinenmechatronik, Maler- und Lackiererhandwerk und Kaminkehrerhandwerk bis hin zu Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und Konditorhandwerk war für jeden etwas dabei. Die jungen Spieler durften auch lernen, dass vor allem Fleiß, Disziplin und Teamarbeit in beiden Bereichen Sport und Handwerk von hoher Relevanz sind.
Zukunftsperspektive neben dem Leistungssport
Auf der Messe wurde den jungen Talenten bereits zu Beginn der Veranstaltung die Bedeutung eines zweiten Standbeins neben dem Leistungssport verdeutlicht. Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben, machte den Nachwuchsspielern bewusst, dass trotz aller sportlichen Ambitionen nicht jeder den Sprung in den Profibereich schafft. Daher sei es wichtig, sich früh über eine Plan B Gedanken zu machen und sich mit Optionen wie einer Ausbildung im Handwerk auseinanderzusetzen.
Neben Ulrich Wagner und AEV-Präsident Lukas Gebele richtete auch Roy Stapelfeld, Leiter des FCA-Nachwuchsleistungszentrum, einige Worte an die Sportler: „Uns als Verein ist es wichtig, die Jugendlichen nicht nur auf eine Karriere im Profifußball vorzubereiten, sondern auch eine ganzheitliche Entwicklung der Spieler zu fördern. Daher gehört es neben dem sportlichen Alltag auch dazu, andere Zukunftsperspektiven, zum Beispiel in handwerklichen Berufen, aufzuzeigen und kennenzulernen."
An Stationen praktisch ausprobieren
An insgesamt acht Stationen durften die Spieler (seitens des FCA aus der U14, U15, U16 und U17) verschiedene handwerkliche Berufe austesten. Dafür wurden sie per Zufallsprinzip in Gruppen eingeteilt, die jeweils zwei Stationen durchliefen. Als Maler und Lackierer konnten sich die Jugendlichen an Graffiti ausprobieren, im Bereich der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik entstanden Metallherzen aus Rohren und als Konditoren wurden in Zweierteams Pralinen geformt und dekoriert. Zudem konnten sie im Gerüstbau und als Kaminkehrer weitere handwerkliche Tätigkeiten erlernen und viel Wissen von den Handwerks-Profis mitnehmen.