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Dortmunds Abwehrchef Nico Schlotterbeck

Dortmund im Check: Den Fokus oben halten

Titelchancen dahin

Profis 11.03.2026, 17:00

Für den FC Augsburg steht das zweite Auswärtsspiel in Serie an: Die Rot-Grün-Weißen gastieren am Samstag, 14. März, (15.30 Uhr) bei Borussia Dortmund. Der BVB ist aktuell mit 55 Punkten Tabellenzweiter und damit auf dem besten Weg zur Vizemeisterschaft.

Die leisen Hoffnungen auf den Titel hat Dortmund nach der 2:3-Niederlage gegen den FC Bayern München vor zwei Wochen praktisch begraben. Zuvor war die Mannschaft von Niko Kovac bereits in der Champions League nach einem 1:4 in Bergamo ausgeschieden, im DFB-Pokal war im Achtelfinale gegen Bayer Leverkusen Schluss. Alle Titelchancen sind dahin. „Wir haben noch nichts erreicht. Wir haben noch neun Spiele, es sind 27 Punkte zu verteilen“, sagt Kovac, der „alles dafür tun wird, dass die Jungs weiterhin den Fokus oben halten“.

Im Sommer steht bei Borussia Dortmund ein weiterer Umbruch ins Haus. Julian Brandt wird den BVB nach sieben Jahren am Saisonende verlassen, die Zukunft von Nico Schlotterbeck ist trotz Dortmunder Bemühungen noch offen – am Samstag trifft der Innenverteidiger auf seinen Bruder Keven. Zumindest in einem Fall herrscht Planungssicherheit: Felix Nmecha hat am Mittwoch ein deutliches Bekenntnis abgegeben und seinen Vertrag bis 2030 verlängert. Der Mittelfeldmann bleibt Schwarz-Gelb damit langfristig treu.

BVB nach Standards gefährlich

Nahezu sicher ist auch eine Vertragsverlängerung mit Emre Can – aus einem besonderen, wenn auch bitteren Grund: Der 32-Jährige hat sich im Spitzenspiel gegen die Bayern das Kreuzband gerissen und fällt langfristig aus. Der BVB will seinem Kapitän nun die Möglichkeit geben, sich in Ruhe zu erholen und gestärkt zurückzukehren. Durch den Ausfall Cans ist die Dortmunder Abwehr zusätzlich ausgedünnt, zumal Ramy Bensebaini gegen den FCA gelbgesperrt fehlen wird.

Am vergangenen Spieltag feierte Dortmund einen 2:1-Sieg in Köln und brachte die Führung in Überzahl über die Zeit. Die Tore erzielten Serhou Guirassy und Maximilian Beier. Auffällig ist, dass sich die Kovac-Elf insbesondere nach Standards gefährlich präsentiert: 17 Treffer nach ruhenden Bällen, davon elf in der Rückrunde, sprechen eine klare Sprache. Gerade die kurz vor das Tor geschlagenen Eckbälle sind eine neue Variante im europäischen Spitzenfußball, die auch der BVB für sich entdeckt hat.

In der Vorsaison gelang den Fuggerstädtern in Dortmund ein Coup. Durch einen Treffer von Jeffrey Gouweleeuw gewann der FCA 1:0. Das Hinspiel in der WWK ARENA in dieser Saison endete ebenfalls 0:1, Dortmund setzte sich damals durch einen Treffer von Guirassy durch. Die Bundesliga-Bilanz spricht dennoch klar für den BVB: fünf Siege für den FCA, sieben Unentschieden und 17 Dortmunder Erfolge.

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