WM-Gruppenphase beendet: Vier FCA-Profis im Sechzehntelfinale
Runde der besten 32
Die Gruppenphase ist geschafft und für vier Profis des FC Augsburg geht die Reise bei der Weltmeisterschaft 2026 weiter. Bisherige Auftritte, kommende Aufgaben – hier gibt's den Überblick.
Michael Gregoritsch – Österreich
In dramatischer Manier haben sich Michael Gregoritsch und das ÖFB-Team als Gruppenzweiter für die Hauptrunde qualifiziert. Auf den 3:1-Auftaktsieg gegen Jordanien folgte zunächst eine 0:2-Niederlage gegen den amtierenden Weltmeister Argentinien, doch im entscheidenden Duell mit Algerien zeigte Österreich Moral. Michael Gregoritsch fungierte dabei als Joker und hatte entscheidenden Anteil am Last-Minute-Ausgleich: Eine Flanke von links legte der FCA-Stürmer per Kopf für Saša Kalajdžić auf, der ebenfalls per Kopf zum 3:3-Endstand einnickte. Mit diesem späten Treffer löste Österreich in letzter Sekunde das Ticket für die K.-o.-Runde.
Im Sechzehntelfinale wartet auf Gregoritsch und Co. am Donnerstag, 2. Juli, um 21.00 Uhr mit Europameister Spanien ein echter Brocken. Die Iberer zogen mit sieben Punkten als Gruppensieger in die nächste Runde ein. Sollte Österreich erneut bestehen, ginge es im Achtelfinale am 6. Juli um 21.00 Uhr gegen den Gewinner der Partie zwischen Portugal und Kroatien.

Fabian Rieder – Schweiz
Fabian Rieder hat sich mit der Schweiz für die Runde der besten 32 Mannschaften qualifiziert. Nach einem 1:1 zum Auftakt gegen Katar drehte die Nati auf und feierte einen überzeugenden 4:1-Erfolg gegen Bosnien-Herzegowina. Im abschließenden Vorrundenspiel machte die Schweiz mit einem 2:1-Sieg gegen Kanada schließlich den Gruppensieg klar.
Im Sechzehntelfinale heißt der Gegner für Rieders Schweiz am 3. Juli um 5.00 Uhr Algerien – jenes Team, mit dem es FCA-Kollege Michael Gregoritsch bereits in der Gruppenphase zu tun hatte und welches sich als einer der besten acht Gruppendritten durchgesetzt hat. Im Falle eines schweizer Weiterkommens wartet im Achtelfinale am 7. Juli um 22.00 Uhr der Sieger der Partie Kolumbien gegen Ghana.

Kristijan Jakić – Kroatien
Auch Kristijan Jakić hat mit Kroatien als Gruppenzweiter den Sprung ins Sechzehntelfinale geschafft. Nach einer 2:4-Auftaktniederlage gegen England hielt sich die kroatische Auswahl mit einem anschließenden 1:0-Erfolg gegen Panama im Rennen. Im dritten Gruppenspiel gegen Ghana legte Kroatien nach und machte mit einem 2:1-Sieg den Einzug in die K.-o.-Phase perfekt.
Im Sechzehntelfinale bekommt es Kroatien am 3. Juli um 1.00 Uhr mit Portugal zu tun. Die Portugiesen haben die Gruppenphase ebenfalls als Zweiter abgeschlossen. Sollte Kroatien diese Hürde nehmen, wartet im Achtelfinale am 6. Juli um 21.00 Uhr der Sieger der Partie zwischen Spanien und Österreich – und damit womöglich ein FCA-internes Duell mit Teamkollege Michael Gregoritsch.

Nathanaël Mbuku – DR Kongo
Nathanaël Mbuku und die DR Kongo haben sich mit vier Punkten als eines der besten drittplatzierten Teams für die Finalrunde qualifiziert. Nach einem 1:1 zum Auftakt gegen Portugal musste sich die Auswahl gegen Kolumbien zwar knapp 0:1 geschlagen geben, meldete sich im abschließenden Gruppenspiel gegen Usbekistan aber stark zurück. Mbuku zeigte beim 3:1-Erfolg über 72 Minuten eine engagierte Vorstellung und erzielte sogar einen Treffer, der nach Videobeweis wegen eines vorherigen Foulspiels jedoch nicht zählte.
Im Sechzehntelfinale trifft die DR Kongo am 1. Juli um 18.00 Uhr auf England. Die Engländer sicherten sich mit sieben Punkten Platz eins in ihrer Gruppe. Gelingt der DR Kongo der Sprung ins Achtelfinale, geht es am 6. Juli um 2.00 Uhr gegen Gastgeber Mexiko.
