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Der Gegner am Freitag: Das ist Cercle Brügge

Ein Spieler mit berühmten Brüdern und ein ehemaliger Bundesliga-Profi

Profis 10.01.2020, 16:32

Nach dem 4:0-Sieg gegen Hibernians FC bestreitet der FCA am Freitag, 10. Januar, (15.00) direkt das nächste Testspiel. Gegner ist der belgische Erstligist Cercle Brügge. Mit Bernd Storck steht dort ein ehemaliger Bundesliga-Profi an der Seitenlinie, die aktuelle sportliche Situation ist allerdings trist.

Die größten Erfolge von Cercle Brügge liegen weit zurück. 1911, 1927 und 1930 wurde der Klub Belgischer Meister, 1927 gewannen die Grün-Schwarzen zudem den Belgischen Pokal und damit das Double. Der letzte große Erfolg datiert aus dem Jahr 1985, als Cercle sich zum zweiten Mal zum Pokalsieger krönte. 2010 klopften die Belgier zwar ans Tor zur Europa League, scheiterten aber letztlich in der Qualifikation.

In der jüngsten Vergangenheit pendelt Cercle zwischen der ersten und der zweiten Liga. Seit 2015 ist der Klub zweimal auf- und zweimal abgestiegen. Aktuell sieht es nach dem dritten Abstieg innerhalb der vergangenen sechs Jahre aus: Zur Winterpause belegt die Mannschaft von Trainer Bernd Storck in der belgischen Jupiler Pro League mit nur elf Punkten aus 21 Spielen den letzten Tabellenplatz.

Hazard-Bruder Kylian und sechs Leihspieler aus Monaco

Storck hatte die Mannschaft im Oktober übernommen, zuvor hatte der ehemalige Bundesliga-Spieler (171 Einsätze für Borussia Dortmund und VfL Bochum) unter anderem die ungarische Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft 2016 betreut sowie auf mehreren Stationen als Co-Trainer von Jürgen Röber gearbeitet. Aus Cercles Kader ist wohl Kylian Hazard der bekannteste Name, allerdings hauptsächlich wegen seiner beiden älteren Brüder: Thorgan spielt bei Borussia Dortmund, Eden für Real Madrid.

Eine Besonderheit ist die Beziehung zum französischen Klub AS Monaco, der seit einigen Jahren immer wieder vielversprechende Talente an Cercle verleiht, damit diese dort Spielpraxis bekommen. Hintergrund ist ein Deal aus dem Jahr 2017, als die Monegassen Mehrheitsanteile beim belgischen Klub übernahmen. So sind im aktuellen Kader gleich sechs Spieler, die bis zum Sommer aus Monaco ausgeliehen sind.

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