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Caligiuri: "Als wäre ich ein paar Jährchen hier"

Offensivmann im Interview mit dem FCA TV

Profis 25.11.2020, 12:06

Bei Borussia Mönchengladbach (1:1) erzielte Daniel Caligiuri zuletzt sein drittes Saisontor. Im Interview mit dem FCA TV spricht der 32-Jährige über die Gründe für seinen starken Start in Augsburg, seine Pläne für die nächsten Jahre und das Wiedersehen am Samstag (15.30 Uhr) mit dem SC Freiburg.

Mit Daniel Caligiuri war kurz vor Schluss eigentlich nicht mehr unbedingt im Gladbacher Strafraum zu rechnen. Nach der Gelb-Roten Karte für Raphael Framberger war der Rechtsaußen für die Schlussphase eine Position nach hinten gerückt. Und doch stand er kurz vor dem Ende goldrichtig, nahm einen hohen Ball volley und traf wuchtig zum umjubelten 1:1 ins kurze Eck.

„Der Punkt war nicht ganz unverdient“, kommentiert Caligiuri das Remis, an dem er mit seinem dritten Saisontreffer entscheidenden Anteil hatte. „Wir haben zu zehnt Moral bewiesen. Es spricht für die Mannschaft, dass wir zurückkommen können.“ Vor allem der mutige Auftritt der Fuggerstädter hatte Caligiuri gefallen. „Wir hatten etwas mehr Ballbesitz als in den Spielen zuvor“, so der 32-Jährige. „Darauf können wir aufbauen.“ Tatsächlich waren die Spielanteile gegen Champions-League-Teilnehmer Gladbach nach 90 Minuten nahezu ausgeglichen – trotz der 24-minütigen Unterzahl des FCA.

Caligiuri: „Ich freue mich auf bekannte Gesichter“

Seit seinem Wechsel aus Schalke im Sommer ist Caligiuri beim FCA nicht mehr wegzudenken, in allen Pflichtspielen stand er in der Startelf. „Es fühlt sich an, als wäre ich schon ein paar Jährchen hier“, nennt er einen Grund für seinen starken Start. „Wir sind auf und neben dem Platz gute Freunde.“ Für die nächsten Jahre hat Caligiuir noch einiges vor. „Ich fühle mich noch lange nicht wie 32“, betont er. „Heute wird man mit 17 Profi, ich wurde mit 20 Profi. Die Jahre haue ich am Ende noch drauf.“

Am Samstag empfängt der FCA erst einmal den SC Freiburg, wo Caligiuri 2009 den Durchbruch bei den Profis schaffte. „So viele Spieler von damals sind nicht mehr dort“, blickt der Routinier auf den kommenden Gegner. „Ich freue mich aber die Gesichter zu sehen, die ich noch kenne.“ Auch wenn der Sport-Club seit sieben Spielen auf einen Sieg wartet, warnt Caligiuri: „Gegen Freiburg muss man zu 100 Prozent aufmerksam sein. Wir müssen hochfokussiert sein, um etwas hierzubehalten.“

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SC Freiburg
Daniel Caligiuri