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Ausstellung über jüdisches Sportleben in Augsburg eröffnet

Aufgestellt und ausgegrenzt

Nachhaltigkeit 11.09.2026, 13:10

Am Donnerstag, 10. September, wurde im Maximilianmuseum die Ausstellung über jüdisches Sportleben in Augsburg und Schwaben feierlich eröffnet. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit von Studierenden der Universität Augsburg, dem Jüdischen Museum Augsburg Schwaben und dem FC Augsburg. Zur Vernissage kamen rund 80 geladene Gäste, darunter FCA-Fans, Mitglieder offizieller Fan-Clubs sowie Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Gremien und der Stadt Augsburg.

Die offizielle Begrüßung übernahmen die Leiterin des Jüdischen Museum Augsburg Dr. Carmen Reichert, FCA-Präsident Markus Krapf sowie Bildungs- und Kulturreferentin Tatjana Dörfler. Im Anschluss folgte eine Podiumsdiskussion mit den beteiligten Studierenden, die Einblicke in die Entstehung der Ausstellung und die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Geschichte des jüdischen Sportlebens in der Region gaben.

Danach klang der Abend bei einem Stehempfang in angenehmer Atmosphäre aus. Die Gäste hatten dabei auch die Gelegenheit, die Ausstellung in Ruhe zu besichtigen und mit den Studierenden sowie den weiteren beteiligten Personen ins Gespräch zu kommen.

Bis 15. November im Maximilianmuseum

Das Maximilianmuseum ist in Kooperation mit den Kunstsammlungen & Museen Augsburg die erste Station der Wanderausstellung. Im dortigen Viermetzhof ist sie ab sofort und noch bis zum 15. November zu den regulären Öffnungszeiten des Museums (Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr) frei zugänglich. Kostenlose öffentliche Führungen finden am 20. September, 13. Oktober und 15. November jeweils um 16.00 Uhr statt. Für die Teilnahme an den öffentlichen Führungen ist eine Anmeldung über das Jüdische Museum Augsburg Schwaben erforderlich.

Die Ausstellung ist Teil der Erinnerungsarbeit des FC Augsburg im Rahmen seines Nachhaltigkeitsengagements unter dem Motto „Brücken bauen. Menschen bewegen. Umwelt schützen.“ und hat das Ziel, einen Raum für Dialog, historisches Lernen und aktive Auseinandersetzung mit Antisemitismus und Formen der Diskriminierung zu schaffen.

Auch in die weiteren, geplanten Veranstaltungsformate und Ausstellungsorte wird die FCA-Familie aktiv einbezogen. Aktuelle Informationen rund um die Ausstellung finden sich auch unter www.fcaugsburg.de/erinnern. Die Ausstellung wird unterstützt durch den „Pool zur Förderung innovativer Fußball- und Fankultur“ (PFiFF) des Bundesliga e.V. und den Verein der Freunde und Förderer des Jüdischen Kulturmuseums Augsburg-Schwaben e.V.

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Tags:
Erinnerungsarbeit