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Schmidt: "Überzeugung in der Offensive fehlte"

Union Berlin: Stimmen zum Spiel

Profis 25.01.2020, 16:32

Ohne Punkte im Gepäck musste der FC Augsburg die Heimreise aus Berlin antreten. "Das Standardtor hat das Spiel dann auf die Seite von Union gebracht", sah Cheftrainer Martin Schmidt den Knackpunkt im Spiel nach dem ersten Gegentreffer. Lesen Sie hier die Stimmen zum Spiel.

Florian Niederlechner: "Es war ein ganz komisches Spiel, in der ersten Hälfte haben beide Mannschaften eigentlich nur mit langen Bällen agiert. Nach den beiden schnellen Toren in der zweiten Halbzeit haben wir zwar noch richtig gute Chancen, aber am Ende hat es einfach nicht mehr gereicht. Wir dürfen jetzt aber auch nicht alles schwarz sehen, in der Alten Försterei haben sich auch viele andere Mannschaften schon schwer getan. Zusammengefasst: Union hat seine Chancen gemacht, wir nicht. Wir müssen jetzt unter der Woche Vollgas geben, um einen Sieg gegen Bremen zu holen."

Marco Richter: "Wir wussten genau, was hier in Berlin auf uns zukommt, haben aber bei den Toren einfach nicht gut verteidigt und über die gesamten 90 Minuten zu wenig Akzente nach vorne gesetzt. Zum Ende hin haben wir alles nach vorne geworfen, aber Union stand sehr kompakt, so dass es nicht mehr gerreicht hat. Wir wollten hier unbedingt gewinnen, müssen die Partie jetzt aber abhaken und uns gut auf Bremen einstellen."

André Hahn: "Wir haben in der ersten Hälfte eigentlich nicht viel zugelassen und bekommen dann schnell nach dem Seitenwechsel ein Gegentor. Nach dem zweiten Treffer ist es dann schwer für uns geworden. Wir hatten zwar noch einige Großchancen, aber in der Offensive waren wir heute einfach nicht zwingend genug. Wir müssen jetzt gegen Bremen anfangen, wieder Punkte zu sammeln. Heute hat uns auch ein wenig das Glück gefehlt."

Philipp Max: "Ich denke, dass wir schon in der ersten Hälfte die etwas besseren Aktionen hatten, Union ist aber durch einen Standard in Führung gegangen. Dann wird es hier schwer, noch schwerer nach dem 0:2. Wir dürfen uns jetzt aber nicht aus der Ruhe bringen lassen, sondern müssen gegen Bremen die entscheidenden Situationen wieder auf unsere Seite ziehen."

Daniel Baier: "Wir wussten, dass es kein schönes Spiel wird, in dem man glänzen kann. Wir haben den Kampf angenommen. Daher war es kämpferisch eine gute Partie, spielerisch nicht. Nach dem Rückstand haben wir weiter alles versucht und hatten zum Schluss noch große Chancen, die wir aber nicht genutzt haben. Großartig war, wie unsere Fans uns unterstützt haben und auch nach der Niederlage zu uns stehen. Wir müssen jetzt gegen Bremen gemeinsam wieder das Spielglück auf unsere Seite ziehen."

Martin Schmidt: "Wir wussten um die Spielweise von Union, wussten, dass sie körperlich größer und defensiv sehr stabil sind.  Es war klar, dass es viele weite und hohe Bälle geben wird. Darauf waren wir eingestellt. Uns ist es aber nicht gelungen, so überzeugend unsere Offensivaktionen auszuspielen wie zuletzt. Das Standardtor hat das Spiel dann auf die Seite von Union gebracht. Wir hatten hinten raus zwar noch zwei Riesenbretter, diese Chancen aber liegen gelassen. Daher haben wir den Ausgleich auch nicht mehr verdient."

Urs Fischer: "Ich freue mich riesig, weil die Jungs ihr Gesicht über 90 Minuten gezeigt und alles versucht haben. In den letzten 20 Minuten konnte Augsburg wirklich großen Druck erzeugen, aber wir haben alles gemacht, um dagegenzuhalten. Wir sind von Beginn an gut ins Spiel gekommen, waren sehr präsent und konnten dann den Standard nutzen und das 2:0 nachlegen. Wir haben gekämpft und versucht, unser Tor mit allen Mitteln zu verteidigen, so dass ich heute sehr zufrieden mit der Leistung und dem Ergebnis bin."

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