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Schmidt: "Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf"

Die Stimmen zur Niederlage gegen Dortmund

Profis 18.01.2020, 17:46

Enttäuscht verließen die FCA-Profis nach turbulenten 90 Minuten das Feld. Zuvor hatte der FCA eine 3:1-Führung nicht zu einem Sieg nutzen können und unterlag letztlich 3:5. "Wir waren auf einem guten Weg, etwas zu holen", fasste Cheftrainer Martin Schmidt die Partie zusammen. Lesen Sie hier die Stimmen zum Spiel.

Jeffrey Gouweleeuw: "Wir haben es in der ersten Halbzeit richtig gut gemacht, aber nach dem Tor zum 3:1 dürfen wir nicht weiter so offensiv spielen, sondern müssen uns auf unsere Stärken beim Kontern besinnen. Das hat uns am Ende dann die Punkte gekostet, denn wir wussten, dass die Dortmunder immer gefährlich sein werden."

Ruben Vargas: "Ich bin sehr enttäuscht, wir haben es sehr gut gemacht in der ersten Hälfte und ich weiß gar nicht, wie ich es erklären soll, dass wir am Ende mit leeren Händen dastehen. Wir schauen jetzt nach vorne und konzentrieren uns auf das nächste Spiel."

Florian Niederlechner: "Ich kann es ehrlichweise nicht verstehen, dass der Videoschiedsrichter nicht eingreift, als ich im Strafraum klar am Fuß getroffen werde. Es werden so viele Situationen überprüft, das hätte ich mir auch hier gewünscht. Nach der Partie gibt mein Gegenspieler sogar zu, mich getroffen zu haben. Wir waren über weite Strecken die bessere Mannschaft und haben sehr viel Positives gesehen. Das Negative müssen wir analysieren und im nächsten Spiel besser machen."

Philipp Max: "Die erste Halbzeit war richtig stark und das 2:0 nach der Pause hat uns in die Karten gespielt. Wir haben uns dann in der Defensive einfach nicht gut verhalten. Aus diesem Spiel können wir sehr viel lernen."

Marco Richter: "Es ist eine bittere Niederlage, weil wir sehr gut angefangen haben. Man hat gesehen, dass wir mit 100 Prozent Leidenschaft und Willen aufgetreten sind. Zum Schluss hat vielleicht die enorme individuelle Qualität, die Dortmund von der Bank noch bringen konnte, das Spiel entschieden. Aber wir sind ein geiles Team, das hat man heute gesehen und wir man auch in Zukunft sehen."

Martin Schmidt: "Wir waren auf einem guten Weg, etwas zu holen. Vor allem in der ersten Stunde haben wir den Gegner gut bearbeitet und ihn nicht zur Entfaltung kommen lassen. In dieser Phase war es der Fußball, den wir uns vorstellen. Das 2:3 hat uns verunsichert, wir waren teilweise auch zu sorglos. Ich mache der Mannschaft aber keinen Vorwurf. Wir müssen sicher besser verteidigen, ein Gegner mit Topqualität bringt uns allerdings an unser Limit. Wir haben nun einige wichtige Spiele vor uns."

Lucien Favre: "Es war ein verrücktes Spiel. Wir müssen in der ersten Hälfte führen, hatten mehrere klare Torchancen. Das Gegentor war dann ein Geschenk, auch die Gegentore nach der Pause waren total unnötig. Das 2:3 hat der Mannschaft neuen Schwung gegeben, sie hat viel Risiko genommen. Wir lagen 1:3 hinten und haben am Ende 5:3 gewonnen, das ist verrückt. Chapeau an die Mannschaft für fünf Tore gegen einen sehr guten Gegner."

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