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FC Augsburg Augsburg

spielt gegen

Karlsruher SC Karlsruher SC

4 1

4:1 gegen Karlsruhe! Souveräner Testspielsieg

Doppelpack für Richter, auch Niederlechner und Caligiuri treffen

Profis 12.11.2020, 16:33

Mit einem klaren 4:1-Sieg im Testspiel gegen den Karlsruher SC sammelte der FC Augsburg in der Länderspielpause Selbstvertrauen. Vor allem vor der Pause präsentierten sich die Fuggerstädter in Torlaune, ein FCA-Spieler traf gleich zweimal. 

Der FCA musste neben einigen Angeschlagenen ohne sieben Nationalspieler antreten, die mit ihren Heimatländern unterwegs waren. So durfte sich unter anderem David Deger aus der U23 beweisen. Auch Spieler, die zuletzt nur wenig Einsatzzeit hatten, konnten Wettkampfpraxis sammeln. Kapitän Jeffrey Gouweleeuw wurde geschont, für ihn führte Rani Khedira die Herrlich-Elf aufs Feld.

Die Partie begann munter. Beide Mannschaften gingen früh drauf und versuchten den Spielaufbau des Gegners zu unterbinden. Der ganz in Rot spielende FCA hatte bereits in der vierten Minute die erste gute Chance. Felix Götze spielte einen Pass von der linken Außenbahn aus in die Gasse auf Florian Niederlechner. Dieser schloss direkt ab, doch der Ball flog über das Tor von Markus Kuster. Auf der Gegenseite gab es den ersten Eckball für den KSC. Niederlechner köpfte den Ball aus dem Strafraum. Dort wartete Philip Heise, um den Ball per Direktannahme knapp am Tor von Augsburgs Nummer 1 Rafał Gikiewicz vorbeizuziehen (6.).

Die Karlsruher standen nach wie vor hoch und übten enormen Druck auf die Rot-Grün-Weißen aus. In der 15. Minute zog André Hahn kurz vor dem Strafraum ab, scheiterte mit seinem Flachschuss aber am Innenpfosten (15.). Der FCA setzte jetzt immer mehr Akzente nach vorne und kam vor allem über die Außenbahnen. Aber auch Karlsruhe lief weiter auf das Augsburger Tor an, versuchte es ebenfalls mit einem Schuss aus der Distanz, der aber keine wirkliche Gefahr für den Kasten des FCA darstellte.

Caligiuri und Niederlechner erhöhen auf 3:0

Es folgte die nächste gute Gelegenheit für den FCA. Tobias Strobl eroberte die Kugel im Mittelfeld und spielte auf Marco Richter. Der hatte Platz, fackelte nicht lange und versenkte den Ball von der Sechzehnerlinie aus flach im Tor der Blau-Weißen – 1:0 für den FC Augsburg. Die Fuggerstädter hatten sich nun eingespielt und auf das Spiel der Karlsruher eingestellt. Nach einem langen, unangenehmen Rückpass erwischte KSC-Keeper Kuster den Ball unglücklich. Der bereits lauernde Daniel Caligiuri sagte daraufhin Danke, köpfte die Kugel ins leere Tor und stellte damit auf 2:0 (24.).

Der FCA ließ nicht locker. Nur zwei Minuten später tankte sich Niederlechner durch die Karlsruher Abwehr, umkurvte auch Schlussmann Kuster und beförderte den Ball aus spitzem Winkel zum 3:0 ins Netz. Damit sorgte der FCA bereits nach einer knappen halben Stunde für klare Verhältnisse. Die Fuggerstädter ließen dem KSC jetzt etwas mehr Ballbesitz und Raum. Aber die Defensive stand gut und so entstanden keine wirklichen Torchancen für die Blau-Weißen. Wenige Minuten vor der Halbzeit musste der FCA kurzzeitig in Unterzahl auskommen. Reece Oxford hatte sich bei einer Grätsche an der Hand verletzt und musste behandelt werden. In der 45. Minute nahm sich Richter nochmal ein Herz, zog aufs KSC-Tor ab und zwang Kuster zu einer Parade. Nach dieser Aktion ging es in die Pause.


Das komplette Testspiel gegen den KSC im Relive gibt es im FCA TV zu sehen.

Video: Relive: FC Augsburg – Karlsruher SC

Goller verkürzt - Leneis hält Elfmeter

Für die zweiten 45 Minuten der Partie machte Gikiewicz zwischen den Pfosten Platz für Eigengewächs Benjamin Leneis. Der FCA gab nach wie vor den Ton der Partie an. In der 57. Minute zog Richter nach einer Flanke von Götze mit vollem Risiko ab, der Ball landete aber weit am Tor vorbei. Die Augsburger rannten weiter unermüdlich auf das Karlsruher Gehäuse an. In der 61. Minute spielte Niederlechner den Ball in den Raum. Dort wartete Hahn und lief frei auf Kusterer zu. Seinen Versuch, den Ball am Torwart vorbei zu chippen, machte der KSC-Schlussmann jedoch dank eines schnellen Reflexes zunichte. In der 65. Minute war es erneut Hahn, der einen Abschluss knapp am Tor vorbeischlenzte.

Dann nahm der KSC einige Wechsel vor. Direkt nach dieser Umstellung wurde es auch schon gefährlich vor dem Augsburger Tor. Nach einer Flanke von Alexander Groiß tauchte Benjamin Goller im Augsburger Strafraum auf und köpfte aus kurzer Distanz zum 1:3 ein (71.). Durch den Anschlusstreffer gewann der KSC wieder etwas an Aufwind und drang erneut in den Augsburger Strafraum vor. Nach einem Foul von Khedira zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Babacar Gueye trat an, doch Leneis war da, tauchte schnell ab und verhinderte so, dass der Ball im Augsburger Tor einschlug (75.).

Caligiuri an die Latte - Richter macht den Deckel drauf

In der 82. Minute waren noch einmal die Augsburger an der Reihe. Niederlechner schüttelte seinen Gegenspieler ab, rutschte jedoch im Abschluss weg und der Ball landete über dem Tor. Kurz darauf herrschte nochmal Tohuwabohu im Strafraum des KSC. Niederlechner behauptete den Ball und legte nochmal auf Caligiuri ab. Der beförderte den Ball an die Latte, legte den Abpraller allerdings auf Marco Richter ab. Dieser beendete das Spektakel mit einem flachen Schuss zum 4:1 (84.). Damit war das Spiel entschieden. Trotzdem wurde es kurz vor Schluss nochmal gefährlich vor dem FCA-Tor. Leneis musste nochmal einen Schuss aus kurzer Distanz von Kyoung-Rok Choi parieren.
 
So blieb es am Ende beim 4:1. Nach der Länderspielpause spielt der FC Augsburg bei Borussia Mönchengladbach (Samstag, 21. November, 15.30 Uhr).


FCA: Gikiewicz (46. Leneis) – Deger, Oxford, Suchý, Götze – Strobl, Khedira – Hahn, Richter, Caligiuri - Niederlechner

Tore: 1:0 Richter (19.), 2:0 Caligiuri (24.), 3:0 Niederlechner (26.), 3:1 Goller (71.), 4:1 Richter (84.)

Besonderes Vorkommnis: Leneis hält Foulelfmeter von Gueye (75.)

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Testspiel