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Wolfsburg im Check: Wechsel mit Wirkung

Trainer Kohfeldt feiert Einstand nach Maß

Profis 05.11.2021, 09:35

Nach acht sieglosen Spielen in Folge musste Mark van Bommel beim VfL Wolfsburg als erster Trainer in der laufenden Saison seinen Stuhl räumen. Nachfolger Florian Kohfeldt feierte mit zwei Siegen aus zwei Pflichtspielen nun einen Einstand nach Maß. Der VfL im Check vor dem Duell am Samstag (15.30 Uhr).

Als der VfL Wolfsburg Mitte September von der Tabellenspitze grüßte, hätte sicher niemand damit gerechnet, dass die Niedersachsen nur fünf Spieltage später auf der Suche nach einem neuen Trainer sein würden. Als einzige Mannschaft hatten die Wölfe die ersten vier Spiele alle gewonnen, der peinliche Wechselfehler von Trainer Mark van Bommel und das damit verbundene Aus im DFB-Pokal beim Regionalligisten Preußen Münster schienen schon wieder vergessen.

Nach dem starken Saisonstart geriet der VfL-Motor allerdings plötzlich ins Stocken. Aus den folgenden acht Spielen in der Bundesliga und der Champions League holten die Wölfe keinen einzigen Sieg (drei Remis, fünf Niederlagen). Am Ende musste Trainer van Bommel, der die Niedersachsen erst im Sommer übernommen hatte, nach nur neun Spieltagen bereits seinen Hut nehmen.

Kohfeldts Einstand: Zwei Siege aus zwei Spielen

Als Nachfolger präsentierten die Verantwortlichen um Geschäftsführer Jörg Schmadtke Florian Kohfeldt. Eine Entscheidung, die bei dem einen oder anderen für Erstaunen sorgte, schließlich war der 39-Jährige in der vergangenen Saison beim stark abstiegsbedrohten SV Werder Bremen einen Spieltag vor Schluss entlassen worden – am Ende stiegen die Hanseaten ab.

Kohfeldt belehrte die Skeptiker jedoch eines Besseren – und legte einen Start nach Maß hin. Einen 2:0-Sieg in der Liga beim Tabellenvierten Bayer 04 Leverkusen ließ der VfL unter der Woche einen 2:1-Erfolg in der Champions League gegen Salzburg folgen. Mit nun fünf Punkten aus vier Spielen haben die Niedersachsen in der Königsklasse weiter alle Chancen aufs Achtelfinale.

Neues System – und wieder mehr Intensität

Ein Wort, das in den ersten Tagen unter Kohfeldt immer wieder fiel, war „Intensität“. „Das hatte uns letztes Jahr stark gemacht, zuletzt war uns die Intensität allerdings ein wenig abhandengekommen“, betonte Kapitän Maximilian Arnold. „Das haben wir wieder viel besser gemacht.“ Auch taktisch setzt Kohfeldt auf frischen Wind. Nachdem Vorgänger van Bommel defensiv auf eine Viererkette gesetzt hatte, lässt der neue VfL-Trainer in einem 3-4-3-System spielen.

In der Bundesliga steht der VfL dank des starken Saisonstarts im oberen Tabellenmittelfeld – mit Tuchfühlung nach oben. Gegen den FCA muss Kohfeldt in jedem Fall auf Maxence Lacroix verzichten, der nach seiner Notbremse in Leverkusen rotgesperrt fehlt. Torjäger Wout Weghorst, der gegen Salzburg nach seiner Corona-Infektion seine Rückkehr feierte, dürfte derweil erneut beginnen.

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