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TeensClub: Berufswelt trifft Stadion

Veranstaltung mit der IHK Schwaben

Fans 04.11.2026, 12:15

In Zusammenarbeit mit der IHK Schwaben hat der TeensClub am Montag die WWK ARENA erkundet – und im Rahmen einer Pressekonferenz mit zwei U19-Spielern des FCA Wissenswertes zum Thema Ausbildung erfahren.

„Was will ich nach der Schule machen? Welcher Beruf könnte zu mir passen? Wie fühlt es sich an, wenn man als Auszubildender seinen ersten Arbeitstag hat?“ – all das sind Fragen, mit denen sich wohl schon viele junge Menschen auseinandergesetzt haben. Auch 26 Schülerinnen und Schüler folgten am Montag der Einladung des FC Augsburg und der Industrie- und Handelskammer Schwaben (IHK), um sich im Rahmen einer TeensClub-Aktion zu möglichen Ausbildungsberufen zu informieren.

Den Auftakt der Veranstaltung bildete eine lockere Fragerunde nach dem Schema „trifft zu“ oder „trifft nicht zu“. Die Themen hatten sowohl einen Fußball- als auch einen Schul- und Berufsbezug. Während sich alle TeensClub-Mitglieder einstimmig als Sportfans zu erkennen gaben, war das Stimmungsbild bei der Frage „Hast du schon einen Plan, was du nach der Schule machen möchtest?“ weitaus gespaltener. Das sei in diesem Alter ganz normal, erklärte Martina Pflanz von der IHK Schwaben. Schließlich stünden jungen Menschen viele Möglichkeiten offen.

Plan B zum Sport „durchziehen“

Über ihren Karriereplan A im Klaren waren sich hingegen die beiden U19-Spieler Tom Bader und Nikola Kalchev. Ihr Ziel: Fußballprofi werden. Dass ein zweites Standbein aber immens wichtig ist, erläuterten beide in der anschließenden Fragerunde. Sollte es mit dem großen Traum doch nichts werden, könne sich Tom Bader einen Beruf im sozialen Bereich gut vorstellen. In der neunten Klasse hatte der Offensivspieler mehrere Praktika im Kindergarten absolviert und Spaß an der Arbeit mit Kindern gefunden. Deshalb entschied er sich zu einer Ausbildung zum sozialpädagogischen Assistenten, die er mittlerweile erfolgreich abgeschlossen hat.

Sein Mannschaftskollege Nikola Kalchev hat seine Ausbildung zum Bankkaufmann hingegen erst kürzlich begonnen. Auch bei ihm war ein vorangegangenes Schülerpraktikum der ausschlaggebende Faktor für diesen weiteren Bildungsweg gewesen. Sein Tipp: „Fragt in eurer Praktikumswoche viel nach, denn die Zeit reicht wahrscheinlich nicht, um in alles Einblicke zu bekommen. Und wenn ihr euch gut anstellt, dann kann der Betrieb vielleicht ein gutes Wort für euch einlegen, wenn ihr euch dort später noch einmal bewerbt.“

Bei den TeensClub-Mitgliedern hoch im Kurs standen neugierige Fragen, wie die U19-Spieler den Leistungsfußball und die Ausbildung unter einen Hut bekommen würden. Die einstimmige Antwort: den gleichen Ehrgeiz wie auch im Sport in der Schule an den Tag legen und „durchziehen“. Man wisse schließlich nie, ob man zum Beispiel von einer schweren Verletzung ausgebremst werde und das zweite Standbein dann zum Tragen komme. Unter anderem in diesem Zusammenhang ist es dem FCA ein großes Anliegen, seine Nachwuchsspieler nicht nur fußballerisch zu fördern, sondern auch die Thema Bildung und Persönlichkeitsentwicklung aktiv voranzutreiben.

Berufe im Stadion entdecken

Weitere nützliche Tipps zu den Themen Bewerbung, Entscheidungsfindung und Voraussetzungen für eine Ausbildung lieferte die IHK nach dem gemeinsamen Mittagessen. Den Tagesabschluss bildete eine Stadionführung durch die WWK ARENA. An verschiedenen Stationen ließ sich der Bogen zur Ausbildung schlagen. Denn viele Berufe, die die Mitarbeitenden des FCA ausüben, lassen sich auch durch eine Ausbildung erlernen.

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