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Richter: "Nehmen Leidenschaft und Siegeswillen nach Berlin mit"

Erstes Auswärtsspiel der Rückrunde bei Union

Profis 21.01.2020, 11:47

Am Samstag hätte es für Marco Richter eigentlich einen schönen Nachmittag geben können. In der zweiten Halbzeit war noch keine Minute gespielt, als er per Traumtor das 2:0 für den FCA erzielte. Dass die Partie am Ende 3:5 verloren ging, trübte den Tag aber doch noch.

"Die Traurigkeit überwiegt letztendlich dann doch. Dass man gegen Dortmund 3:1 führt, passiert auch nicht alle Tage. Das hätten wir über die Zeit schaukeln müssen", resümiert der 22-Jährige. Trotz des ärgerlichen Ergebnisses habe die Mannschaft in der Aufarbeitung aber auch positive Aspekte mitgenommen, denn 60 Minuten lang zeigte der FCA eine starke Leistung. "Laufbereitschaft, Leidenschaft und Siegeswille haben gestimmt. Das nehmen wir nach Berlin mit", fasst er den Plan für die Partie am Samstag, 25. Januar, (15.30 Uhr), zusammen.

Denn mit dem Aufsteiger wartet keineswegs ein einfacher Gegner auf die Fuggerstädter. Nach einem holprigen Start fuhren die Eisernen einige Siege ein und rangieren derzeit nur drei Punkte (20) und zwei Plätze (12) hinter dem FCA. In der heimischen Alten Försterei strauchelte schon so mancher Gast, wovor auch Richter warnt: "Die Stimmung dort müssen wir ein Stück weit ausblenden. Ich glaube, es wird ein wildes Spiel." Es sei aber auch eine Partie, die der FCA "wieder unbedingt gewinnen" wolle.

Zudem sieht der Mann fürs offensive Mittelfeld in den kommenden Liga-Spielen die Möglichkeit, etwas Eigenwerbung zu betreiben, steht er doch auf einer vorläufigen Liste für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio. "Mein Ziel ist es, dabei sein zu dürfen. Dafür muss ich aber hier Leistung bringen", weiß Richter. Womöglich kann er damit am Samstag gleich anfangen.

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1. FC Union Berlin
Marco Richter