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Herrlich: "Wir sind hungrig, weiter Punkte zu holen"

FCA kann gegen Hoffenheim den Klassenerhalt klarmachen

Profis 16.06.2020, 15:03

Nach dem 1:0-Erfolg beim 1. FSV Mainz 05 kann der FCA den Klassenerhalt am Mittwoch (17. Juni, 20.30 Uhr) mit einem Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim klarmachen. Trainer Heiko Herrlich will aus den verbleibenden drei Spielen das Maximale herausholen – und freut sich auf die Aufgabe gegen die Kraichgauer. 

Durch den Sieg in Mainz hat der FCA das Polster auf den Relegationsrang auf sieben Punkte vergrößert. Bei noch drei ausstehenden Spieltagen hätten die Fuggerstädter den Klassenerhalt mit einem Sieg gegen Hoffenheim in jedem Fall sicher. "Unser Anspruch ist, aus den letzten Spielen das Bestmögliche herausholen", betont Trainer Heiko Herrlich. "Damit wollen wir gegen Hoffenheim anfangen."

Auch der Gegner aus dem Kraichgau hat im Saisonendspurt allerdings noch einiges vor. Aktuell steht die TSG auf Rang sieben, der diese Saison zur Qualifikationsrunde für die Europa League reichen würde – drei Punkte hinter dem VfL Wolfsburg und Platz sechs, der direkt zur Gruppenphase des Wettbewerbs berechtigt. Zugleich sitzt Hoffenheim der SC Freiburg mit nur einem Zähler weniger im Nacken.

Herrlich über Hoffenheim: "Ein richtig schwerer Gegner"

Einen Ausrutscher dürfen sich die Kraichgauer also nicht leisten. Vor knapp einer Woche hatte sich der Verein überraschend von Trainer Alfred Schreuder getrennt. Im ersten Spiel unter dem neuen Trainer-Sextett unterlag die TSG RasenBallsport Leipzig 0:2 – beeindruckte aber offenbar Herrlich. "Sie haben ein super Spiel gemacht und waren meiner Meinung nach die bessere Mannschaft", analysiert der FCA-Trainer. "Sie treten mit hoher Intensität und Aggressivität auf und spielen schnell in die Spitze."

Die vergangenen vier Gastspiele in Augsburg gewannen die Kraichgauer allesamt. Herrlich erwartet am Mittwoch nicht nur deshalb einen "richtig schweren Gegner". Zugleich sieht er im Duell mit dem Tabellensiebten aber auch "eine Möglichkeit für uns zu sehen, wie wir uns gegen einen solchen Gegner aus der Affäre ziehen. Wir können uns beweisen und wollen dagegenhalten."

Drei Spiele in sieben Tagen: Herrlich und die Rotation

Während die TSG bereits am Freitag gegen Leipzig spielte, war der FCA erst am Sonntag in Mainz im Einsatz. Angesichts dreier Spiele innerhalb von sieben Tagen wird Herrlich wohl auf der einen oder anderen Position rotieren. Kapitän Daniel Baier steht nach seiner Mandelentzündung wahrscheinlich wieder zur Verfügung.

Unabhängig vom Personal ist das Ziel für Mittwoch klar: Nach zuletzt fünf Heimspielen in Folge ohne Sieg (drei Remis, zwei Niederlagen) soll wieder ein Dreier her – um in der nächsten Saison ins zehnte Jahr Bundesliga zu gehen. "Wir sind hungrig, weiter Punkte zu holen", betont Herrlich. Auf Konkurrent Düsseldorf, der am Mittwoch parallel in Leipzig spielt, will der 48-Jährige nicht schauen. "Wir konzentrieren uns nur auf uns und nicht auf die anderen Mannschaften", so Herrlich. "Das ist nicht notwendig."

Video: Pressekonferenz vor Hoffenheim-Heimspiel: Heiko Herrlich

 

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TSG 1899 Hoffenheim
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