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Herrlich: "Wir müssen unbedingt weiterhin punkten"

FCA zu Gast im Olympiastadion

Profis 29.05.2020, 15:30

Viel Zeit durchzuatmen hat der FC Augsburg nach dem Punktgewinn gegen den SC Paderborn (0:0) nicht. Am kommenden Samstag, 30. Mai, (15.30 Uhr) findet bereits das nächste Spiel gegen Hertha BSC Berlin statt. Trainer Heiko Herrlich stand im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Gastspiel Rede und Antwort.

Mit dem Remis gegen den SC Paderborn ist es der Elf von Trainer Heiko Herrlich gelungen, den Aufsteiger auf Abstand zu halten. Ausruhen dürfe man sich auf dem gewonnenen Punkt jedoch nicht. "Es stehen immer noch sechs Spiele an und wir müssen weiterhin unbedingt punkten", mahnte der Augsburger Trainer.

Durch das Unentschieden gegen Schlusslicht Paderborn bleibt der FCA auf Tabellenplatz zwölf. Obwohl es auf dem Platz noch in einigen Bereichen Luft nach oben gegeben habe, findet Herrlich lobende Worte für seine Mannschaft: "Wir haben es geschafft, zu Null zu spielen. Das war wichtig und bleibt auch weiterhin unser Ziel. Man muss sich Stabilität und Kompaktheit in jedem Spiel neu erarbeiten. Das ist uns in den letzten beiden Spielen in der Defensive sehr gut gelungen."

Herrlich setzt auf Kompaktheit und Stabilität

Im Spiel gegen die Berliner Hertha haben die Fuggerstädter die Gelegenheit, den Vereinsrekord vom November 2016 einzustellen, wenn sie auch im dritten Spiel in Folge keinen Gegentreffer kassieren. "Wir rechnen uns gute Chancen gegen Hertha aus. Auch wenn sie sehr stabil stehen, wollen wir unbedingt versuchen durchzukommen. Außerdem müssen wir gut stehen und die Null halten. Defensive und Offensive hängen immer zusammen", gab Herrlich die Richtung für die kommende Partie vor. Man wolle nach Berlin fahren, um drei Punkte mitzunehmen, auch wenn dies sicherlich nicht einfach werde.

Spiele ohne Zuschauer sind nach wie vor eine Herausforderung

Trotz bereits dreier Partien vor leeren Rängen stellen Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit immer noch eine ungewohnte Situation für Trainer und Spieler dar. Man könne die Zuschauer dabei keinesfalls kompensieren, so Herrlich. Aus diesem Grund sei die gesamte Mannschaft gefordert, sich gegenseitig anzufeuern. In der Vorbereitung auf ein Spiel ohne Zuschauer ändere sich zwar nichts, das Coaching an der Seitenlinie sei jedoch schon anders. "Die Stille kann für uns Trainer auch von Vorteil sein. Dadurch ist es uns möglich, Spieler während der Partie besser zu erreichen", erklärte Herrlich. Das Wichtigste sei aber, die Saison ohne Zwischenfälle zu beenden.

Herrlich lobt Löwen: "Macht seine Sache sehr gut"

Um die Kräfte der Mannschaft in der Englischen Woche zu schonen, hält Herrlich es für sinnvoll, auf der einen oder anderen Position zu wechseln. Auf Eduard Löwen, der in der Hinrunde für die Herthaner sieben Mal auf dem Platz stand, geht der 48-Jährige näher ein. "Edu ist ein vielseitiger Spieler und macht seine Sache aktuell sehr gut. Er ist technisch stark und ein wichtiger Faktor in unserem Spiel." Dabei hebt der Cheftrainer der Fuggerstädter besonders die Standardstärke des Offensivspielers hervor.

Mit einem Sieg gegen Berlin könnte der FCA dem Ziel Klassenerhalt einen wichtigen Schritt näher kommen. Das Spiel gegen Berlin ist jedoch keine leichte Aufgabe für die Augsburger. Lobende Worte findet Herrlich dabei besonders für Herthas neuen Cheftrainer Bruno Labadia: "Ich kenne Bruno schon lange. Er ist jemand, der es immer geschafft hat, eine Mannschaft hinter sich zu bringen. Bruno hat einen klaren Plan und man erkennt seine Handschrift. Man merkt, dass jeder bereit ist, für den anderen zu arbeiten". Mit dem ersten Bundesliga-Sieg im Berliner Olypiastadion solle es trotzdem erstmals klappen. In den bisherigen sieben Bundesliga-Spielen in Berlin konnte der FCA nicht gewinnen (fünf Remis, zwei Niederlagen).

Video: Pressekonferenz vor Hertha: Heiko Herrlich

 

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