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Herrlich: "Haben es nicht geschafft, gefährlich zu werden"

Die Stimmen zur 2. Runde im DFB-Pokal

Profis 22.12.2020, 21:31

Der FC Augsburg musste sich in der 2. Runde des DFB-Pokals RasenBallsport Leipzig 0:3 geschlagen geben. "Wir haben es nicht geschafft, im letzten Drittel gefährlich zu werden", resümiert Cheftrainer Heiko Herrlich die Partie. Weitere Stimmen zum Spiel lesen Sie hier.

Jeffrey Gouweleeuw: "Wir wollten heute von Beginn an defensiv kompakt stehen, das hat aber speziell in Halbzeit eins gar nicht gut geklappt. Mit dem 0:1-Halbzeitrückstand hatten wir aber das Gefühl, dass noch alles offen ist. Am Ende haben uns vielleicht die Kräfte gefehlt. Leipzig hat verdient gewonnen. Wenn du Leipzig solche Räume lässt wie wir in Halbzeit eins, ist es immer gefährlich gegen so eine Topmannschaft. Jetzt heißt es abschalten, regenerieren und dann im neuen Jahr voll und ganz auf die Bundesliga konzentrieren."

Rafał Gikiewicz: "Wir waren in den ersten 30 Minuten überhaupt nicht im Spiel, da hat Leipzig seine ganze Klasse gezeigt und es hätte auch schon 3- oder 4:0 stehen können. Aber auch wieder haben Qualität und haben es nach der Pause besser gemacht, weil wir dann in die Zweikämpfe gekommen sind, aber Leipzig hat in der zweiten Halbzeit dann eiskalt die Chancen genutzt, die sie vor der Pause liegen gelassen haben."

Heiko Herrlich: "Wir haben es nicht geschafft, in der ersten halben Stunde Zugriff zu bekommen. Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben dann erst mehr Mut bekommen, als wir umgestellt haben und ein bisschen höher standen. Das beste zur Halbzeit war, dass wir nur 0:1 hinten lagen. Aus der Pause ist die Mannschaft mutig gekommen, aber wir haben es trotzdem nicht geschafft, im letzten Drittel gefährlich zu werden. In dieser Phase hat Leipzig dann seine Situation zum 2:0 genutzt und ein schönes drittes Tor nachgelegt. Das Ergebnis geht so in Ordnung."

Julian Nagelsmann: "Wir sind sehr glücklich, dass wir eine Runde weiter gekommen sind. Gerade die ersten 30 Minuten waren sehr stark mit vielen Torabschlüssen. Wir wussten, dass die Kontersituationen des FC Augsburg gefährlich sind, das haben wir auch gut verteidigt. In der zweiten Halbzeit hat Augsburg höher Druck gemacht und wir haben dadurch Probleme bekommen rauszuspielen. Das Spiel war deutlich offener, aber mit dem zweiten Tor war es dann leichter für uns die Partie erfolgreich zu Ende zu spielen."

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