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Hamburg im Check: Stabilität als Stärke

Kampf um wichtige Zähler

Profis 01.04.2026, 18:00

Am Samstag, 4. April, (15.30 Uhr) geht es für den FC Augsburg zum Auswärtsspiel nach Hamburg. Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Bundesliga hat der Aufsteiger zunehmend an Stabilität gewonnen und sich mittlerweile im Tabellenmittelfeld etabliert.

Der HSV hat in der vergangenen Saison endlich die Rückkehr in die Bundesliga geschafft. Für den Traditionsverein, einst als „Bundesliga-Dino“ bekannt, markierte der Abstieg im Jahr 2018 einen tiefen Einschnitt. In den Jahren danach verharrte Hamburg ungewohnt lange in der 2. Liga und scheiterte mehrfach nur knapp am Wiederaufstieg. Das lang ersehnte Happy End folgte schließlich im Mai 2025: Unter Merlin Polzin, der im November 2024 zunächst interimistisch übernahm und mittlerweile als Cheftrainer fungiert, sicherten sich die Rothosen als Tabellenzweiter der 2. Bundesliga die Rückkehr ins Oberhaus.

Die Aufstiegseuphorie in Hamburg verflog allerdings schnell: Aus den ersten fünf Bundesliga-Spielen holten die Rothosen lediglich drei Punkte. Seit dem Jahreswechsel zeigt die Formkurve jedoch wieder nach oben – 14 eingefahrene Zähler seit Neujahr bedeuten aktuell 30 Punkte und Rang zwölf.

Im jüngsten Bundesliga-Spiel musste sich Hamburg Borussia Dortmund trotz einer 2:0-Führung noch knapp 2:3 geschlagen geben. Nach der Pause drehte der BVB die Partie mit drei Treffern innerhalb von nur zehn Minuten. Beim anstehenden Duell am Ostersamstag will der HSV seine Heimstärke erneut unter Beweis stellen, der FCA hingegen an das Hinspiel anknüpfen: In einer intensiven Begegnung setzten sich die Rot-Grün-Weißen im November 2025 zuhause 1:0 durch – den entscheidenden Treffer erzielte Anton Kade.

Vušković-Ausrufezeichen im Nationaltrikot

In der Länderspielpause konnten beide Teams zwar kurz durchatmen, doch nicht für alle Akteure bedeutete sie echte Erholung. Die für ihre Nationalmannschaften nominierten Spieler waren auch in dieser Phase gefordert.

Einen besonderen Testspiel-Erfolg durfte unter anderem Hamburgs Luka Vušković feiern: Der 19-Jährige, seit August 2025 von Tottenham Hotspur ausgeliehen, kommt in dieser Saison bereits auf fünf Treffer für den HSV und ist damit der torgefährlichste Abwehrspieler der Bundesliga. Nun jubelte er auch erstmals im Trikot seines Heimatlandes Kroatien über einen eigenen Treffer und hatte damit maßgeblichen Anteil am 2:1-Erfolg gegen Kolumbien.

Alte Bekannte

FCA-Stürmer Michael Gregoritsch verbindet eine Vergangenheit mit dem hohen Norden: Zwischen 2015 und 2017 absolvierte er 58 Pflichtspiele für den HSV und erzielte dabei elf Tore. Am Samstag wird er jedoch in Rot-Grün-Weiß auflaufen – mit dem klaren Ziel, zu Ostern drei Punkte mit nach Augsburg zu nehmen.

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