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Gladbach im Check: Zwei Wettbewerbe, zwei Gesichter

Profis 05.10.2019, 11:19

Während Borussia Mönchengladbach in der Europa League den Erwartungen noch ein wenig hinterherhechelt, präsentierten sich die Fohlen in der Liga zuletzt stark in Form - auch dank eines neuen Sturmtrios. Die Borussia im Check vor dem Duell am Sonntag, 6. Oktober, (13.30 Uhr). Nach zwei Spielen in der Europa League wartet Gladbach noch auf den ersten Sieg. Der 0:4-Niederlage zum Auftakt gegen den österreichischen Wolfsberger AC folgte am vergangenen Donnerstag ein 1:1 beim Istanbuler Klub Basaksehir. Lange sah es bereits nach der zweiten Niederlage für die Fohlen aus, in der Nachspielzeit rettete Patrick Herrmann seiner Mannschaft noch einen Punkt. "Wir haben nicht das auf den Platz gebracht, was wir in der Bundesliga auf den Platz bringen", ärgerte sich Mittelfeldmann Christoph Kramer auf der Fohlen-Homepage. In der Liga läuft es nämlich deutlich besser für die Borussia. Nach ordentlichem Start mit vier Punkten aus den ersten drei Spielen feierten die Fohlen in Köln (1:0), gegen Düsseldorf (2:1) und in Hoffenheim (3:0) zuletzt drei Siege am Stück. Gemeinsam mit den punktgleichen Verfolgern Leipzig, Freiburg, Schalke und Leverkusen liegt Gladbach (13 Punkte) nur einen Zähler hinter Tabellenführer Bayern München (14). Drei Tore in zwei Spielen: Thuram stark in Form Am Aufschwung der Borussia hat auch das neue Offensivtrio seinen Anteil. Alassane Plea (drei Saisontreffer) traf bereits in der vergangenen Saison regelmäßig für die Fohlen, mit Marcus Thuram (drei Tore) aus Guingamp und Breel Embolo aus Gelsenkirchen (zwei Tore) hat der Franzose nun zwei neue Angreifer an die Seite gestellt bekommen. Besonders Thuram, Sohn von Weltmeister Lilian, ist aktuell stark in Form, in den vergangenen zwei Spielen traf er drei Mal. Viel läuft bei der Borussia auch über Rechtsverteidiger Stefan Lainer (ein Tor, zwei Vorlagen), den Trainer Marco Rose aus Salzburg mitgebracht hat. [su_quote cite="Marco Rose"]Wir sind noch am Anfang der Saison, deswegen hat das nicht die ganz große Aussagekraft.[/su_quote] Mit den Österreichern hatte Rose in den vergangenen zwei Spielzeiten in der Europa League für Aufsehen gesorgt, als er mit seiner Mannschaft unter anderem Borussia Dortmund rauswarf. Im Sommer trat der ehemalige Bundesliga-Spieler (65 Einsätze für Mainz) bei den Fohlen schließlich die Nachfolge von Dieter Hecking an. "Natürlich blicken wir auch mal auf die Tabelle und freuen uns über die aktuelle Platzierung", gesteht Rose. "Doch wir sind noch am Anfang der Saison, deswegen hat das noch nicht die ganz große Aussagekraft. Aber klar ist auch, dass uns jeder Sieg hilft."

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