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Fürth im Check: Ein letzter Auftritt

Kleeblatt verabschiedet sich nach einem Jahr wieder aus der Bundesliga

Profis 13.05.2022, 09:14

Ein Jahr nach dem Aufstieg muss sich die SpVgg Greuther Fürth wieder aus der Bundesliga verabschieden. Auch eine deutliche Steigerung in der Rückrunde war letztlich zu wenig für den Klassenerhalt. Das Kleeblatt im Check vor dem Duell am Samstag (15.30 Uhr).

Es hatte sich über die vergangenen Monate angebahnt und doch war es ein bitterer Moment, als es schließlich soweit war. Mit der 1:4-Heimniederlage gegen Bayer 04 Leverkusen war der Abstieg der SpVgg Greuther Fürth drei Spieltage vor Schluss besiegelt.

Damit ist das Abenteuer Bundesliga für die Franken nach nur einem Jahr wieder beendet. Dass das Gastspiel des Kleeblatts im deutschen Oberhaus von kurzer Dauer sein würde, hatte sich früh abgezeichnet. Nach nur fünf Punkten aus den ersten 17 Spielen betrug der Rückstand der Franken auf den Relegationsplatz bereits zur Winterpause zwölf Zähler. In der Rückrunde steigerte sich die Spielvereinigung zwar und holte im neuen Jahr bislang immerhin 13 Punkte – auch das war letztlich aber zu wenig für den Klassenerhalt.

Die Fans des Kleeblatts zeigten sich angesichts der finanziellen Möglichkeiten ihres Vereins jedoch realistisch. Nach dem vorerst letzten Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund (1:3) wurde die Mannschaft nach Abpfiff von den Anhängern gefeiert. „Die Fans haben ein Gespür dafür, dass die Mannschaft alles versucht hat, auch wenn es nicht gereicht hat“, betonte Rachid Azzouzi.

Azzouzi: „Haben viele Sympathiepunkte gesammelt“

Der Sportdirektor freute sich über „sehr viele Sympathiepunkte“, die der Verein im vergangenen Jahr gesammelt habe. „Wir haben mit Ruhe und Umsicht gearbeitet und nach dem Fehlstart den Trainer nicht gewechselt“, so Azzouzi, der an Trainer Stefan Leitl festgehalten hatte, obwohl die Fans bis zum 15. Spieltag auf den ersten Sieg (1:0 gegen Union Berlin) hatten warten müssen.

Auf Azzouzi wartet in den nächsten Wochen einiges an Arbeit. Trainer Leitl übernimmt nach dreieinhalb Jahren in Fürth zur neuen Saison Hannover 96. Spieler wie Torjäger Branimir Hrgota (neun Treffer) oder Youngster Jamie Leweling (fünf Tore) könnten womöglich trotz des Abstiegs erstklassig bleiben. 


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Tags:
Gegnercheck
SpVgg Greuther Fürth