Flexibel auf der Schiene: Seol im Porträt
Südkoreanischer Nationalspieler
Schnell, dynamisch und flexibel einsetzbar: Mit Youngwoo Seol wechselte zuletzt ein südkoreanischer Nationalspieler von Roter Stern Belgrad in die Fuggerstadt. Der Neuzugang im Porträt.
Der im südkoreanischen Ulsan geborene Seol absolvierte seine fußballerische Ausbildung vollständig in seiner Heimat. Vom südkoreanischen Erstligisten Ulsan HD zog es ihn zur Saison 2024/25 nach Europa, wo er sich Roter Stern Belgrad anschloss. Beim serbischen Rekordmeister setzte sich der 27-Jährige auf Anhieb durch und sammelte in 101 Einsätzen acht Tore sowie 16 Vorlagen.
Seol ist auf den Außenbahnen vielseitig einsetzbar und kann sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite als Schienenspieler agieren. Gerade diese Flexibilität macht ihn besonders wertvoll. Hinzu kommen seine Dynamik, hohe Geschwindigkeit und starken technischen Fähigkeiten, mit denen er sowohl im Spiel nach vorne Akzente setzt als auch in der Arbeit gegen den Ball überzeugt. Auch FCA-Sportdirektor Benni Weber hebt dieses Profil hervor: „Er wird unserem Spiel zusätzliche Impulse geben und den Konkurrenzkampf auf den Flügeln weiter beleben.“
Stammspieler bei der Weltmeisterschaft
Auch auf internationaler Bühne sammelte der Allrounder bereits wichtige Erfahrungen. Bei der Weltmeisterschaft im Sommer stand Seol für die südkoreanische Nationalmannschaft in allen drei Gruppenspielen in der Startelf. Insgesamt kommt der FCA-Neuzugang auf 37 Einsätze für Südkorea, in denen ihm vier Vorlagen gelangen.
Mit dem Wechsel nach Augsburg möchte Seol nun den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen: „Die Bundesliga ist eine großartige und äußerst anspruchsvolle Liga, in der ich mich beweisen und weiterentwickeln möchte“, sagt der Rechtsfuß über seine neue Aufgabe beim FCA.
Sein Pflichtspieldebüt für den FCA feierte Seol bereits am Wochenende im Heimspiel gegen Schalke 04 – und machte dabei sofort auf sich aufmerksam. In der 92. Minute bereitete er nur kurz nach seiner Einwechslung den Treffer von Rodrigo Ribeiro zum 3:0-Endstand stark vor. Bei den Rot-Grün-Weißen läuft der Südkoreaner mit der Rückennummer 7 auf.
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