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Córdova: "Daran werden Stürmer nun mal gemessen"

Stadionkurier zum Heimspiel gegen Mainz

Profis 07.12.2019, 16:15

Im jüngsten Heimspiel gegen Hertha BSC (4:0) glückte Sergio Córdova das erste Saisontor. Vor der Begegnung mit dem 1. FSV Mainz 05 spricht der Venezolaner über den kalten Winter in Deutschland, seine Anfänge in Augsburg und das Duell gegen den nächsten direkten Konkurrenten.

Von dir stammt der Satz ”Der erste Schnee war ein Desaster”. Hast du ein bisschen Angst vor dem Winter?
Stimmt, das habe ich mal gesagt. (lacht) Dieses Jahr habe ich mich mental schon darauf vorbereiten können. Es ist nichts Neues mehr für mich, dass es tatsächlich so kalt werden kann.

Du bist seit 2017 beim FC Augsburg. Wie sehr hat sich dein Leben seit diesem Turnier verändert?
Mit nur 17 Jahren ist das gar nicht so einfach, ich vermisse meine Familie und das warme Klima in Venezuela. Und dann ist da noch die Sprache, Deutsch ist ganz schön schwierig. Anfangs hatte ich keine Bezugsperson, an der ich mich orientieren konnte und musste mich auf viele neue Dinge einstellen. Der Verein hat mir aber sehr geholfen, mich zu integrieren. Inzwischen habe ich mich eingelebt und dadurch wurde meine Leistung zwangsläufig auch besser. Inzwischen kann ich sagen, dass ich mich auch in Augsburg wie zuhause fühle.

Gerade gegen gute Mannschaften haben wir immer unsere besten Leistungen gezeigt.

Gegen Hertha ist dir dein erstes Saisontor gelungen. Das war sicher ein überwältigendes Gefühl oder?
Na klar! Ein Tor zu schießen, ist immer ein ganz besonderes Gefühl. Die Bundesliga hat ein hohes Niveau und gehört zu den besten Ligen der Welt. Für mich persönlich ist es natürlich enorm wichtig, Tore zu erzielen. Daran werden Stürmer nun mal gemessen.

Nun kommt mit Mainz ein Gegner auf Augenhöhe. Was für ein Spiel erwartest du?
Man muss nur die letzten zwei Spiele von Mainz betrachten. Der neue Trainer Achim Beierlorzer hat einen mächtigen Schwung reingebracht. Ich denke, es wird eine ganz schwere Nummer werden, aber gerade gegen gute Mannschaften haben wir immer unsere besten Leistungen gezeigt.

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Sergio Cordova