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Bénes im Porträt: Techniker mit Traumdebüt

Wiedersehen mit Strobl und Hahn

Profis 02.02.2021, 15:48

Am letzten Tag der Transferperiode verpflichtete der FCA László Bénes auf Leihbasis von Borussia Mönchengladbach. Hinter dem 23-jährigen Slowaken liegen wechselhafte Jahre – nachdem er bei seinem Startelfdebüt in der Bundesliga einen Traumeinstand gefeiert hatte. Der FCA-Neuzugang im Porträt.

Viel besser hätte sich László Bénes sein Startelfdebüt in der Bundesliga wohl nicht erträumen können. Im April 2017 stand der damals 19-Jährige im Trikot von Borussia Mönchengladbach gegen Hertha BSC zum ersten Mal in der Startelf – und direkt im Rampenlicht. Nach etwas mehr als einer Viertelstunde erzielte Bénes das 1:0 und bescherte seiner Mannschaft damit drei Punkte.

Es war ein verheißungsvoller Start des Slowaken, dem in den folgenden Jahren Höhen und Tiefen folgten. Gladbach hatte das Talent ein Jahr zuvor vom slowakischen Topklub MSK Zilina geholt. Zwar kam Bénes nach seinem Startelfdebüt zu weiteren Einsätze, richtig durchsetzen konnte er sich in den folgenden Jahren im Gladbacher Mittelfeld (unter anderem mit Tobias Strobl) allerdings nicht. Das lag auch daran, dass den trickreichen und technisch starken Linksfuß Verletzungen immer wieder zurückwarfen.

Leihe nach Kiel: Bénes blüht auf

Im Winter 2019 verliehen die Fohlen Bénes schließlich für ein halbes Jahr in die 2. Bundesliga zu Holstein Kiel, wo er mit zwei Toren und sechs Vorlagen auf sich aufmerksam machte. Zurück in Gladbach war Bénes im Mittelfeld der Borussia plötzlich gesetzt, ob auf der Halbposition in einer Raute oder auf der Zehn. Der „kicker“ zählte ihn in seiner Rangliste vor einem Jahr sogar zu den auffälligsten Spielern im offensiven Mittelfeld und urteilte: „Bénes überzeugte mit Spielwitz und gefährlichen Standards.“

Im vergangenen Jahr tat sich Bénes allerdings schwer, im stark besetzten Gladbacher Mittelfeld Einsätze zu bekommen. Nun schließt der sich der 23-Jährige für ein halbes Jahr dem FCA an. Dort trifft der dreimalige Nationalspieler neben Strobl auch auf André Hahn, mit dem er in Gladbach ein Jahr lang zusammenspielte.

„Ich wollte diesen Schritt auf jeden Fall machen“, betont Bénes, den alle "Laci" rufen. „Es ist wichtig für mich, dass ich so viel spiele wie möglich. Ich möchte der Mannschaft mit meinen Qualitäten helfen.“ Zu seinen Stärken zählt der Mittelfeldmann „meine Technik und mein Spiel nach vorne: Pässe in die Tiefe spielen, selbst den Torabschluss suchen.“ Vielleicht klappt es so auch bald mit seinem zweiten Bundesliga-Treffer. Auf den wartet Bénes nämlich seit seinem Startelfdebüt im deutschen Oberhaus.  

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László Bénes