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Bayern im Check: Zurück in der Spur

Rekordmeister baut Tabellenführung trotz Ausrutscher aus

Profis 19.01.2021, 09:40

Am Wochenende gewann der FC Bayern München zwar wieder, das kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Motor des Rekordmeisters im neuen Jahr noch stottert. Die Tabellenführung bauten die Münchner zuletzt trotzdem aus. Bayern im Check vor dem Duell am Mittwoch (20.30 Uhr).

Es war ein ungewohntes Gefühl für den FC Bayern München. Der Rekordmeister war in der vergangenen Woche bereits in der zweiten Runde des DFB-Pokals im Elfmeterschießen (5:6) sensationell an Zweitligist Holstein Kiel gescheitert. Dieses Missgeschick war den Münchnern zuletzt vor 21 Jahren unterlaufen.

Die Niederlage war umso erstaunlicher, weil sich die Bayern wenige Tage zuvor bereits in der Liga gegen Borussia Mönchengladbach (2:3) einen Ausrutscher geleistet hatten – nachdem sie zunächst 2:0 geführt hatten. „Ich habe damit gerechnet, dass unser Einbruch früher kommt, aber die Mannschaft hat sich mit einer wahnsinnigen Mentalität ins Jahresende gerettet", gab sich Trainer Hansi Flick wenig überrascht. Dennoch musste auch er ein eingestehen: „Aktuell stottert es, wir machen es den Gegnern zu einfach."

21 Tore in der Hinrunde: Lewandowskis Rekord

Am vergangenen Wochenende fand der amtierende Triple-Gewinner wieder zurück in die Spur. Gegen den SC Freiburg gewannen die Münchner 2:1, souverän war die Vorstellung allerdings nicht. In der Nachspielzeit hatte der Rekordmeister Glück, als Freiburg nur die Querlatte traf. „Wir müssen nicht immer glänzen, wir wollen Spiele gewinnen“, betonte Innenverteidiger Jerome Boateng nüchtern. „Wir müssen uns natürlich steigern, aber nach der letzten Woche ist klar, dass nicht alles von alleine geht.“

Daran dass es am Ende zum Sieg reichte, hatte auch Robert Lewandowski wieder mal seinen Anteil. Der Pole traf gegen Freiburg zum 1:0 und hat damit in der Hinrunde bereits 21 Tore erzielt – das schaffte vor ihm noch keiner in der Bundesliga. „Ich habe immer gedacht, Gerd Müllers Rekord ist ein Rekord für die Ewigkeit“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge mit Blick auf die Bestmarke des ehemaligen Bayern-Stürmers von 40 Saisontoren. „Aber ich glaube, wenn einer die Chance hat, ihn jemals zu brechen, dann ist es Lewy.“

Wacklige Defensive: Schon 25 Gegentore

Sorgen bereitet dem Rekordmeister vor allem die Defensive. 25 Gegentreffer musste die Defensive um Torwart Manuel Neuer bereits hinnehmen. Damit haben die Münchner die schwächste Abwehr der ersten Sieben, selbst Bremen oder Bielefeld haben weniger Tore kassiert (jeweils 24). Zum Vergleich: In der vergangenen Saison mussten die Bayern nur 32 Gegentreffer hinnehmen – nach 34 Spielen wohlgemerkt.

Die Tabellenführung baute der Rekordmeister zuletzt trotz seines Stotterstarts ins neue Jahr sogar aus. Waren es über Weihnachten nur zwei Punkte Vorsprung, liegen die Münchner nach den Patzern der Konkurrenz nun vier Punkte vor Leipzig und gar sieben vor Leverkusen und Dortmund an der Spitze.

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