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CO2-Neutralität

Die Arena in Augsburg zählt zu den modernsten Arenen der Welt. Mit viel Wasser und modernen Wärmepumpen wird die Arena klimaneutral geheizt und gekühlt. Somit ist sie die erste CO2-neutrale Arena der Welt. Dafür sorgen schwerpunktmäßig zwei Großwärmepumpen, die die oberflächennahe Geothermie nutzen und das Herz des Energiesystems bilden.

Die nötigen Wassermassen werden aus zwei westlich des Stadion gegrabenen Brunnen bezogen. Umwälzpumpen drücken maximal 200.000 Liter Wasser pro Stunde durch zwei Plattenwärmetauscher und pumpen es anschließend um ein paar Grad kälter in den Grundwasserstrom zurück. Dabei wird dem wärmeren Grundwasser Energie entzogen, um ein Kältemittel zur Verdampfung zu bringen. Das daraus resultierende Gas wird in einem mit Strom aus Wasserkraft betriebenen Kompressor verdichtet und dadurch weiter erhitzt.

Durch die so erzeugte Wärme können 12.000 Liter Wasser in einem Heizungsspreicher auf bis zu 60 Grad erhitzt werden. Neben dem gesamten VIP- und Logentrakt werden die Umkleidekabinen sowie die Büros in den kalten Monaten komplett geheizt. Außerdem reicht die Energie auch noch für den Betrieb der Rasenheizung. Insgesamt kann durch den klimaneutralen Betrieb der Arena eine Belastung von mehr als 750 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr gespart werden. Entwickelt wurde das Energiekonzept der Arena gemeinsam durch die Energieversorger Lechwerke AG (LEW) und die Stadtwerke Augsburg, die die Anlage seither für den FC Augsburg betreiben.

Im Jahr 2011 wurde die Augsburger Arena als einer von 365 Preisträgern durch die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet.