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U23: Mit neuen Gesichtern wird die alte Saison fortgesetzt

Die Mannschaft im Check vor der Fortsetzung der Saison 19/20

Nachwuchs 16.09.2020, 13:32

Es geht wieder los: Im März diesen Jahres hat die U23 des FC Augsburg ihr letztes Spiel in der Regionalliga Bayern bestritten. Sechs Monate später darf sie nun wieder zu Pflichtspielen antreten. Es geht los mit der Partie im Ligapokal gegen den VfR Garching.

Als im März diesen Jahres die Partie der U23 des FC Augsburg gegen Türkgücü München abgepfiffen wurde, hatte Trainer Sepp Steinberger ein gutes Gefühl. „Wir waren mit ihnen auf Augenhöhe. Spielerisch waren wir sogar einen Tick besser“, hatte er damals nach der Partie gegen den damaligen Tabellenführer der Regionalliga Bayern bilanziert. Nach einigen Schwierigkeiten zu Beginn der Saison 2019/2020 hatte seine Mannschaft besser in die Spielzeit gefunden, das Unentschieden gegen Türkgücü zum Jahresauftakt bedeutete das achte ungeschlagene Spiel in Folge. Der Trend stimmte positiv, die Aussichten auf den weiteren Verlauf der Rückrunde waren gut.

Doch dann breitete sich die COVID-19-Pandemie aus, die Folge: Der Spielbetrieb wurde unterbrochen. „Für uns war es sehr schade, dass die Saison unterbrochen wurde, weil wir als Mannschaft richtig zusammengewachsen waren und mit dem Unentschieden einen super Start hatten“, sagt Steinberger im Rückblick.

Stufenweise Lockerungen des Fußballbetriebs

Die Lockerungen des Fußballbetriebs sind in den vergangenen Monaten stufenweise verlaufen. Nachdem im März nach der Unterbrechung des Liga-Betriebs zunächst nur per Videocall trainiert werden konnte, wurde Mitte Mai das Training in Kleingruppen wieder aufgenommen. Zweikämpfe waren jedoch nicht erlaubt, dazu mussten gewisse Mindestabstände zwischen Spielern, Trainer und Betreuern eingehalten werden. Im Juli war dann auch wieder ein Vollkontakttraining möglich. Die Vorbereitung konnte schließlich so richtig losgehen, als einige Wochen später Testspiele auch in Bayern wieder behördlich genehmigt wurden.

Die Gegner wählten die Fuggerstädter dabei ganz gezielt aus: Beim Spiel gegen den 1. FC Nürnberg II etwa unterlag die U23 0:3, doch Steinberger konnte so wichtige Erkenntnisse sammeln: „Wir haben Gegner ausgewählt, die unsere Schwächen offen legen sollten. Die Mannschaft hat ihre Lehren daraus gezogen.“ Das tat sie dann auch und bot gegen die Liga-Konkurrenten FV Illertissen (2:1) und TSV Buchbach (3:0) ansprechende Leistungen. "Da haben wir ein anderes Gesicht gezeigt", sagt Steinberger.

Einige Veränderungen im Kader

Das andere Gesicht drückt sich auch im Kader aus: Mit Nicola Della Schiava (Schwaben Augsburg), Joseph Ganda (Admira Wacker), Robin Glöckle (FV Illertissen II), Lasse Jürgensen (SC Verl), Sebastiano Nappo (SV Heimstetten), Artur Mergel (Rot-Weiß Erfurt), Leonhard von Schroetter (FSV Frankfurt), Marc Richter (FC Burnley U23) sowie Hrvoje Culjak, Christopher Lannert, Selim Jungmann und Stefano Russo (Ziel jeweils unbekannt) verließen einige Spieler Rot-Grün-Weiß. Verstärkung erhielt die U23 aus der eigenen U19 mit Tim Civeja, Felix Schäfer, Mike Grimm, Dorian Cevis, Tim Heckmeier und Aboubacar Cisse.

Dazu stießen von externer Seite weitere Spieler zur Mannschaft: Mit Christian Köppel (1. FC Schweinfurt) holten die Fuggerstädter einen Spieler, „der eine gewisse Mentalität vorlebt und die jungen Spieler führen kann“, so Steinberger. In den beiden Neuzugängen Henri Koudossou (FC Plauen) und Marco Nickel (FC Memmingen) sieht er „Spieler mit Entwicklungspotenzial.“ Trotz der Änderungen im Kader sieht Steinberger einige Konstanten, auf die er bauen kann: "Wir haben mit Schuster, Lobenhofner, Pöllner, Hofgärtner und Hoon ein Gerüst, das steht. Die jungen Spieler haben es so einfacher, sich zu integrieren."

Wie gut dies bereits gelungen ist, kann die Mannschaft nun endlich zeigen. Am Samstag steht zunächst eine Ligapokal-Partie im heimischen Rosenaustadion gegen den VfR Garching an, bevor die Fuggerstädter eine Woche später beim SV Heimstetten gastieren. Nach einer spielfreien Woche beginnt dann die Fortsetzung der Regionalliga Bayern mit der Partie bei der SpVgg Greuther Fürth II (10. Oktober, 14 Uhr). Steinberger sieht seine Mannschaft gut gerüstet: „Ich bin zufrieden, wie die Vorbereitung gelaufen ist. Wir sind auf einem guten Weg, ein verschworener Haufen zu sein.“

 

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