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Spielzeiten der Junioren-Bundesligen werden abgebrochen

Infos zum Spielbetrieb

Nachwuchs 26.05.2020, 11:29

Die aktuelle Spielzeit aller drei Staffeln der A-Junioren-Bundesliga sowie der B-Junioren-Bundesliga wird nicht fortgesetzt. Dies beschloss der außerordentliche DFB-Bundestag. Für den FC Augsburg bedeutet dies: Die U19 beendet die Saison auf Platz zehn, die U17 auf Rang fünf.

Die Wertung der Staffeln erfolgt auf Basis der aktuellen Tabelle beziehungsweise unter Anwendung einer Quotientenregel, falls nicht alle Vereine innerhalb einer Staffel dieselbe Zahl an Spielen absolviert hat. Weiterhin gibt es keinen Deutschen Meister in der A- und B-Junioren-Bundesliga sowie keine Absteiger aus den beiden Bundesligen. Da es jedoch bis zu vier Aufsteiger in diese Ligen geben wird, wird die Staffel Süd/Südwest der A- und B-Junioren-Bundesliga je auf bis zu 18 Mannschaften aufgestockt werden.

Die U19 des FCA hat in 20 Spielen 19 Punkte gesammelt und die Saison sportlich auf Platz neun beendet, landet durch die Quotientenregel aber auf Rang zehn der Abschlusstabelle, da der punktgleiche 1. FC Kaiserslautern ein Spiel weniger absolviert hat. Die U17 der Fuggerstädter beendet die Saison nach 30 Punkten aus 21 Spielen auf Platz fünf der B-Junioren-Bundesliga.

Alexander Frankenberger, der neben seinem Amt als Cheftrainer Nachwuchs auch die U19  des FC Augsburg betreut, zeigt Verständnis für die Entscheidung: „Es ist schade, wenn man einen sportlichen Wettkampf nicht zu Ende führen kann. Aber bedingt durch die aktuelle Situation muss man dies akzeptieren.“ Seine Mannschaft, die zuletzt neun Punkte aus vier Partien geholt hatte, hatte sich vor dem Abbruch der Saison in aufstrebender Form gezeigt: „Die Jungs waren gerade richtig gut drauf und wir hatten noch einiges vor in den letzten sechs Spielen.“

U17-Trainer Andi Haidl, der bislang eine starke Saison mit seiner Mannschaft absolviert hatte, blickt nach der Entscheidung voraus: „Es ist wichtig, dass wir nun Planungssicherheit haben. Wir können die Zeit jetzt für die individuelle Ausbildung der Spieler nutzen und an einem neuen Kader arbeiten.“

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Nachwuchs