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Schmidt: "Wir dürfen uns nicht zu klein machen"

Profis 18.10.2019, 13:00
Nach der Länderspielpause hat der FCA am Samstag, 19. Oktober, (15.30 Uhr) mit dem FC Bayern München einen dicken Brocken vor der Brust. Um gegen den großen Favoriten eine Überraschung zu landen, hat Trainer Martin Schmidt vor dem bayerischen Duell an ein paar Stellschrauben gedreht. Während einige FCA-Profis in der Länderspielpause für ihre Heimatländer unterwegs waren, haben Martin Schmidt und sein Trainerteam viele Gespräche mit den restlichen Spielern geführt. "Wir haben ein paar Abläufe verändert, um dem Team mehr Sicherheit und Vertrauen zu geben", erzählt der Schweizer. "Wir wollen natürlich ein anderes Gesicht als zuletzt zeigen. So ein Spiel wie gegen Gladbach dürfen wir uns nicht mehr leisten", fügt Schmidt mit Blick auf die Niederlage bei den Fohlen (1:5) an. Personell gibt es noch das eine oder andere Fragezeichen. Acht Profis waren bis Anfang der Woche mit ihrer Nationalmannschaft unterwegs und sind zum Teil erst spät in die Vorbereitung auf das Spiel gegen den Rekordmeister eingestiegen. Kapitän Daniel Baier trainiert zwar wieder mit der Mannschaft, sein Einsatz ist aber noch fraglich. Jeffrey Gouweleeuw hat zuletzt in Lustenau (4:0) sein Comeback gegeben, allerdings braucht der Niederländer laut Schmidt noch Zeit, um auf sein altes Niveau zu kommen.

Schmidt: "Fünf bis sechs Kilometer mehr laufen"

Gegen die Münchner, so der FCA-Trainer, werde es vor allem auf die Köpfe seiner Spieler ankommen. "Wir dürfen uns nicht zu klein machen oder zu viel Respekt haben", fordert der 52-Jährige einen mutigen Auftritt gegen den Favoriten. "Wir müssen viele Zweikämpfe führen und sehr leidenschaftlich auftreten. Wenn man gegen die Bayern etwas holen will, muss man fünf bis sechs Kilometer mehr als sie laufen." In der vergangenen Saison machte der FCA dem Rekordmeister zweimal das Leben schwer. Aus München entführten die Fuggerstädter einen Punkt (1:1), in Augsburg gewann der FCB nur knapp 3:2. [su_quote cite="Martin Schmidt"]Wenn ein Nationalspieler nicht spielt, kommt ein anderer mit der gleichen Qualität rein.[/su_quote] Dass der Tabellendritte verwundbar ist, haben in dieser Saison bereits Mannschaften gezeigt. Gegen Hertha BSC (2:2) und Rasenballsport Leipzig (1:1) ließen die Münchner Punkte liegen, gegen die TSG Hoffenheim (1:2) kassierte die Mannschaft von Trainer Niko Kovac zuletzt die erste Niederlage der Saison. "Sie wollen sicher eine Reaktion zeigen", erwartet Schmidt einen hochmotivierten Gegner." Wer bei den Bayern letztlich auf dem Platz steht, hält er bei deren großer Qualität auf allen Positionen für zweitrangig: "Wenn ein Nationalspieler nicht spielt, kommt ein anderer mit der gleichen Qualität für ihn rein." So wird vor allem auf die Defensive und Torwart Tomáš Koubek eine Menge Arbeit zukommen. "Das Vertrauen in ihn ist sehr groß", betont Schmidt und fügt mit mit Blick auf das Spiel in Gladbach an: "Er ist erfahren und weiß, dass jeder Torwart mal einen Fehler macht. Wir sind überzeugt davon, dass wir ihn am Samstag wie auch den Rest der Mannschaft in einem sehr guten Zustand auf dem Platz sehen."
Alle wichtigen Informationen zum Spiel gegen die Bayern gibt es hier. https://www.youtube.com/watch?v=flpumffpm1U
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