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Petersen: "Wir freuen uns, wieder lachende Kinderaugen zu erzeugen"

Der sportliche Leiter der FCA-Fussballschule über die Sommercamps

Nachwuchs 10.07.2020, 11:00

Seit 2013 betreibt der FC Augsburg seine Fußballschule unter dem Motto: „Trainieren wie die Profis“. Die Angebote der FCA-Fussballschule richten sich an alle Kinder und Jugendliche in der Region. Nachdem zuletzt einige Veranstaltungen abgesagt werden mussten, stehen nun die Sommercamps an. Jonas Petersen, der Leiter der FCA-Fussballschule, blickt auf die Entwicklung in den vergangenen Jahren zurück und gibt einen Ausblick auf die Sommercamps.

Die FCA-Fussballschule gibt es seit 2013. Wie hat sie sich seitdem entwickelt?
Vor allem in den letzten Jahren ist die Entwicklung rasant vorangeschritten. Wir haben uns weiter professionalisiert und viele neue Veranstaltungen entwickelt, um so verschiedene Angebote für verschiedene Zielgruppen anbieten zu können.

Welche Angebote wurden konkret geschaffen?
Im vergangenen Jahr haben wir etwa die Wochenendcamps ins Leben gerufen, um auch außerhalb der klassischen Ferienzeit am Ball zu bleiben. Dazu können die Kinder den FCA beim Spieltagscamp näher erleben, bei dem nach einer Trainingseinheit der Besuch eines Heimspiels in der WWK ARENA ansteht. Außerdem haben wir es seit 2018 immer mehr geschafft, das Fördertraining Leistung voranzutreiben – sowohl in der Region mit Kempten als neuem Stützpunkt als auch in Augsburg, wo wir ein konstant hohes Trainingsniveau haben.

Jetzt stehen die Ferien- und Wochenendcamps vor der Tür. Die Camps an Ostern und Pfingsten mussten zuletzt abgesagt werden. Die Sommercamps können nun aber stattfinden – was hat sich in der Zeit seit Ostern getan?
Die letzten Monate waren sehr fordernd und intensiv, weil wir die Camps durch die Ausbreitung der COVID19-Pandemie absagen mussten. Wir sind überglücklich, dass wir die Veranstaltungen im Sommer auf die Beine stellen können. Gemeinsam haben wir ein umfassendes Hygienekonzept ausgearbeitet, um dies zu gewährleisten.

Wie sieht dieses Konzept genau aus?
Wir haben sämtliche Kontaktpunkte analysiert und den gesamten Ablauf darauf dementsprechend angepasst. Wir trainieren in kleinen Trainingsgruppen und führen regelmäßig hygienische Maßnahmen durch. Ein Hygienebeauftragter vor Ort wird die Umsetzung dieser Maßnahmen begleiten. Genauso wichtig wie die Gesundheit unserer Teilnehmer ist natürlich auch der Spaß am Kicken.

Wie laufen die Camps unter diesen Bedingungen ab?
Die Camps werden natürlich etwas anders stattfinden. Direkte Zweikämpfe und gewisse Spielformen sind also erstmal nicht möglich. Wir haben unser Trainingskonzept so umgestaltet, dass wir den maximalen Lernerfolg bei den Kindern weiterhin erreichen können – natürlich auf spaßige Art und Weise. Die Kinder können seit kurzer Zeit erst wieder kicken. Wir wollen diese Euphorie mitnehmen und weiter entfachen.

Wie groß ist die Vorfreude nach den wochenlangen Vorbereitungen und der Zeit ohne Camps?
Die Vorfreude ist riesig. Wir arbeiten momentan an den letzten Details, um einen reibungslosen Ablauf der Camps gewährleisten zu können. Egal, ob die Trainer oder die Mitarbeiter im Büro – wir alle freuen uns sehr, wieder auf den Platz zurückzukehren und lachende Kinderaugen zu erzeugen.

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