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Leipzig im Check: Elf auf Erfolgskurs

Die Sachsen grüßen von der Spitze

Profis 15.10.2020, 16:20

Der FC Augsburg empfängt am vierten Spieltag (Samstag, 17. Oktober, 15.30 Uhr) RasenBallsport Leipzig. Der Drittplatzierte der vergangenen Saison musste in der Transferperiode zwei Leistungsträger ziehen lassen. Dennoch ist der Kader weiterhin gut aufgestellt, um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden.

National und international auf Top-Niveau – so könnte man RB Leipzigs letzte Saison zusammenfassen. Mit 81 Treffern (Vereinsrekord) und 37 Gegentoren stellten die Sachsen den drittbesten Angriff und die zweitstärkste Verteidigung der Liga. Die Bundesliga-Spielzeit 2019/20 beendeten sie hinter dem FC Bayern München und Borussia Dortmund auf Platz drei. Das bedeutete zum zweiten Mal in Folge sowie zum dritten Mal insgesamt die Qualifikation für die Champions League. 

Apropos Champions League: Bis ins Halbfinale stieß das Team zuletzt vor und räumte dabei unter anderem internationale Größen wie den Vorjahresfinalisten Tottenham Hotspur oder Atletico Madrid aus dem Weg. Erst gegen den französischen Serienmeister Paris Saint-Germain musste Leipzige sich 0:3 geschlagen geben.

Alles in allem war es ein vielversprechendes erstes Jahr unter Cheftrainer Julian Nagelsmann, der im Sommer 2019 von der TSG Hoffenheim nach Leipzig gewechselt war. Dementsprechend hoch sind auch die Ansprüche, an diese Erfolgsserie anzuknüpfen und sie vielleicht sogar noch mit dem ersten Titel der Vereinsgeschichte zu krönen.

Leipzig verliert Sturmduo

Eine große Lücke in der Leipziger Offensive hinterlässt der Abgang des vereinsinternen Rekordtorjägers Timo Werner. Der 24-Jährige hatte in den letzten vier Jahren maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Sachsen, nun ist er im Sommer zum FC Chelsea weitergezogen. Auch sein vom AS Rom ausgeliehener Sturmpartner Patrik Schick spielt nicht mehr im RB-Trikot – er ist jetzt für Bayer 04 Leverkusen am Ball.

Die Fußstapfen dieser beiden Leistungsträger sind groß. Hoffnungen, die schmerzhaften Abgänge zu kompensieren, werden in Hee-chan Hwang, der vom österreichischen Bundesligisten RB Salzburg nach Leipzig wechselte, sowie in Alexander Sørloth vom türkischen Erstligisten Trabzonspor gesetzt.

Ebenfalls ein hochkarätiger Neuzugang ist Benjamin Henrichs. Der Außenverteidiger wurde von der AS Monaco aus Frankreich ausgeliehen. Außerdem hat sich Leipzig die Dienste von Angeliño (Leihe von Manchester City) für eine weitere Saison gesichert. Zum RB-Kader gestoßen sind des Weiteren Lazar Samardzic (Hertha BSC) und Justin Kluivert (AS Rom). Der leihweise Abgang von Ersatztorwart Yvon Mvogo (PSV Eindhoven) soll mit der Verpflichtung von Josep Martinez (Las Palmas) ausgeglichen werden.

Große Ambitionen

Trotz der kurzen Vorbereitung aufgrund der Champions-League-Teilnahme ist Leipzig souverän in die neue Bundesliga-Saison gestartet. Auf den Auftaktsieg gegen Mainz 05 (3:1) folgte ein Unentschieden gegen die Werkself aus Leverkusen (1:1) sowie ein klarer Erfolg gegen den FC Schalke 04 (4:0).

„Augsburg hat sich verbessert gegenüber der letzten Saison“, sagt Julian Nagelsmann auf der Pressekonferenz vor dem Spiel in der WWK ARENA. „Wir müssen hellwach sein. Aber wir haben vor acht Wochen in Augsburg ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht und werden auch am Samstag ein sehr gutes Spiel machen.“ Mit sieben Punkten stehen die Sachsen aktuell punktgleich mit dem FCA an der Tabellenspitze. Eine Position, auf der sich die Nagelsmann-Elf auch nach Spieltag 34 gerne noch sähe.

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