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Herrlich: "Wir wissen die Niederlage einzuordnen"

Herrlich: "Wir wissen die Niederlage einzuordnen"

Die Stimmen zum Spiel gegen Leipzig

Profis 17.10.2020, 18:48

Nach starker erster Hälfte musste sich der FCA Tabellenführer RasenBallsport Leipzig am Ende 0:2 geschlagen geben. „Für diese Leistung brauchen wir uns nicht schämen“, fasste Trainer Heiko Herrlich die Niederlage zusammen. Hier gibt es die Stimmen zum Spiel.

Daniel Caligiuri: „Mit dem Ergebnis sind wir natürlich nicht zufrieden, aber Leipzig hat eine riesen Qualität, da kannst du nicht alles verteidigen. Bitter war, dass wir kurz vor der Pause so ein blödes Gegentor hinnehmen müssen, obwohl wir defensiv richtig gut im Spiel waren. Dann gehst du erst mal mit hängenden Köpfen in die Pause. Danach haben wir uns gegen die Niederlage gestemmt, aber Leipzig war einfach zu gut heute.“

Mads Pedersen: „Wir haben es Leipzig sehr schwer gemacht und in der ersten Hälfte kaum Chancen zugelassen. Trotzdem lagen wir 0:1 zurück. Wir hatten selbst einige gute Ansätze, wo vielleicht der letzte Pass oder etwas Entschlossenheit gefehlt hat. Insgesamt gab es aber sicher einige gute Dinge, die wir mitnehmen können. Daran werden wir in den kommenden Wochen arbeiten.“

Felix Uduokhai: „Heute hat sich die bessere Qualität von Leipzig durchgesetzt, das muss man anerkennen. Aber wir haben es bis zum 0:1 defensiv richtig gut und kompakt gespielt. Aber Leipzig ist eine Spitzenmannschaft, die heute einen Tick besser war. Wir müssen jetzt gut regenerieren, denn am nächsten Spieltag wartet mit Leverkusen das nächste Topteam.“

Video: Pressekonferenz nach Niederlage gegen Leipzig: Herrlich und Nagelsmann

Rafał Gikiewicz: „Dass wir heute hätten Tabellenführer werden können, hat in meinem Kopf keine Rolle gespielt. Wir sind der FC Augsburg und haben nach vier Spielen sieben Punkte. Aber auch das ist nur eine Zwischenbilanz, entscheidend ist, wo wir nach dem 34. Spieltag stehen.“

Heiko Herrlich: „Für diese Leistung brauchen wir uns nicht schämen. Unser Ziel war, so lange wie möglich die Null zu halten. Wir wollten defensiv gut stehen und durch schnelles Umschaltspiel ins letzte Drittel kommen. Leipzig hat das beste Gegenpressing der Bundesliga, wir haben es leider nicht geschafft, uns daraus zu befreien. Vorne hatten wir das Pech, dass Tobias Strobl bei seiner Kopfballchance keinen Druck auf den Ball bekommen hat. Dass wir kurz vor der Pause das Gegentor kassieren, ist ärgerlich. Wir wollten danach ein bisschen mehr Druck ausüben, das Traumtor hat uns natürlich nicht reingepasst. Wir hatten anschließend auch unsere Möglichkeiten, wir wissen die Niederlage aber einzuordnen.“

Julian Nagelsmann: „Es war ein kompliziertes Spiel. Der Gegner hat gut verteidigt und uns wenige Räume gelassen. Wir gehen dann kurz vor der Pause Gott sei Dank in Führung. In der zweiten Halbzeit haben wir es in den erstem 20 Minuten gut gemacht, beim 2:0 hatten wir auch ein bisschen Glück. Danach hat der FCA Druck gemacht, wir hatten viele Ballverluste. Insgesamt denke ich, dass es ein verdienter Sieg war. Nun freuen wir uns auf die Champions League unter der Woche.“

Video: Interviews nach Leipzig: Pedersen und Vargas

 

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