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FCA unterliegt beim 1. FC Magdeburg 0:2

Profis 13.08.2017, 22:00
Der FC Augsburg hat den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals verpasst. Die Schwaben scheiterten wie vor drei Jahren in der ersten Pokalrunde beim 1. FC Magdeburg 0:2 (0:0). Die Tore für die Magdeburger erzielten Christian Beck (87.) und Tobias Schwede (90.+1). Die Hausherren legten, angefeuert von den eigenen Fans, mit viel Schwung los. Bereits in der 3. Minute war Marwin Hitz zur Stelle und wehrte einen Schuss von Michel Niemeyer aus elf Metern halblinker Position zur Ecke ab. Die Gäste warteten zunächst ab, erst nach rund einer Viertelstunde traten die Schwaben das erste Mal offensiv in Erscheinung. Neuzugang Michael Gregoritsch steckte den Ball schön durch in die Spitze auf Alfred Finnbogason, der das Spielgerät im Magdeburger Tor unterbrachte, aber: Abseits! (13.). Ansonsten gab der Drittligist den Ton an und brachte die FCA-Defensive zeitweise in arge Bedrängnis. In der 22. Minute setzte sich Jonathan Schmid auf der rechten Seite gegen seinen Gegenspieler durch und zog ab, doch Magdeburg-Tormann Mario Seidel klärte den Abschluss des Franzosen zur Ecke. In der 34. Minute dann die Riesenchance zum Führungstreffer für Magdeburg: Philip Türpitz brachte das Leder flach in den Strafraum, wo zwei Magdeburger Spieler knapp am Ball vorbeirauschten. Hitz boxte den Ball schließlich ins Aus. Hinten stand Augsburg mittlerweile sicher, aber offensiv ging nicht viel zusammen. Mit einer Riesenparade gegen den frei vor ihm auftauchenden Christian Beck rettete Hitz das 0:0-Unentschieden in die Halbzeitpause. Augsburg startete entschlossener in die zweite Hälfte. Nachdem Hitz zunächst stark den Rettungsversuch eines Mitspielers pariert hatte (48.), prüfte Finnbogason in der 53. Minute nach Vorarbeit von Daniel Baier Seidel mit einem Schuss aus zehn Metern. Mit zunehmender Spieldauer geriet der FCA allerdings erneut unter Druck. In der 68. Minute musste sich Hitz lang machen, um einen abgefälschten Schuss von Beck zu klären. Dann wurde es auf der Gegenseite wieder gefährlich: Nach einem Solo hielt Schmid aus 17 Metern drauf – Querbalken! (69.). Auch der eingewechselte Sergio Córdova probierte es, sein Abschluss wurde von einem Magdeburger Spieler per Handspiel geblockt (73.) – Pech für Augsburg, dass die Pfeife von Schiedsrichter Guido Winkmann in dieser Situation stumm blieb. Der FCA drängte in der Schlussphase auf den Siegtreffer. Nach einer Ecke von Philipp Max setzte Martin Hinteregger einen Kopfball knapp neben das gegnerische Gehäuse (82.). Doch drei Minuten vor Spielende überwand Beck Hitz nach einem Hammann-Freistoß aus kurzer Distanz: 1:0 für Magdeburg (87.). In der Nachspielzeit erhöhte Tobias Schwede auf 2:0, was gleichzeitig der Endstand war.
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DFB-Pokal