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4:1 gegen Freiburg! FCA feiert ersten Heimsieg

Profis 01.10.2018, 00:03
Im dritten Heimspiel hat der FC Augsburg die ersten drei Punkte vor eigenem Publikum eingefahren. Gegen den SC Freiburg gewannen die Fuggerstädter nach einer starken Vorstellung 4:1. Matchwinner war Torjäger Alfred Finnbogason, der bei seiner Rückkehr einen Dreierpack schnürte. FCA-Trainer Manuel Baum nahm nach dem 1:1 im Derby unter der Woche gegen den FC Bayern München drei Änderungen in seiner Startelf vor: Jonathan Schmid und Marco Richter kamen genauso neu in die Mannschaft wie Alfred Finnbogason, der nach auskurierter Verletzung (Entzündung der Patellasehne) sein Saisondebüt feierte. Raphael Framberger und André Hahn nahmen dafür auf der Bank Platz, Jan Moravek fehlte im Kader.

Caiuby trifft zur Führung - Finnbogason erhöht per Hacke

Augsburg übernahm vom Anpfiff weg das Kommando im eigenen Haus, störte Freiburg früh und suchte mit Ball den direkten Weg nach vorne. Die erste gute Chance der Partie hatte Caiuby, SC-Torwart Alexander Schwolow lenkte einen Schuss des Brasilianers jedoch über den Querbalken (15.). Nur drei Minuten später hatte Richter die Führung auf dem Fuß, scheiterte frei vor dem Tor jedoch am Schlussmann der Gäste. Kurz darauf war Schwolow allerdings geschlagen: Nach einer Hereingabe von Richter stieg Caiuby im Sechzehner hoch und köpfte zur 1:0-Führung für den FCA ein (19.). Im Anschluss zogen sich die Fuggerstädter etwas zurück, Freiburg agierte im Spiel nach vorne jedoch weiter zaghaft. FCA-Torwart Andreas Luthe erlebte so eine entspannte erste Hälfte - und sah, wie seine Vorderleute vorne ein zweites Mal zuschlugen: Jeffrey Gouweleeuw schaltete sich offensiv mit ein und legte im Sechzehner ins Zentrum, wo Finnbogason den Ball mit der Hacke ins lange Eck verlängerte - ein Traumtor des Rückkehrers (34.)! Die Führung verwaltete der FCA bis zur Pause geschickt, beim einzigen Abschluss der Gäste durch Christian Günter war Luthe auf dem Posten (40.).

Kurioses Eigentor - Finnbogason verwandelt vom Punkt

Augsburg machte direkt nach Wiederanpfiff wieder Betrieb: Erst scheiterte Michael Gregoritsch mit einem Lupfer an Schwolow (46.), bei der folgenden Ecke köpfte der Österreicher über den Querbalken (47.). Im Gegenzug gelang Freiburg wie aus dem Nichts der überraschende Anschlusstreffer: Der FCA bekam im Sechzehner den Ball nicht weg, am Ende schoss Martin Hinteregger Schmid unglücklich an und die Kugel trudelte über die Linie - nur noch 2:1 (49.). Das Tor gab dem SC Auftrieb, sodass die Zuschauer nun eine ausgeglichene Begegnung sahen. Weil beide Mannschaften den Weg nach vorne suchten, ging es nun hin und her. Ein Versuch von Gregoritsch segelte nur knapp über den Kasten der Gäste (62.), auf der Gegenseite blockte Rani Khedira einen Schuss von Günter in höchster Not (64.). Kurz darauf zeigte Schiedsrichter Robert Kampka auf den Punkt, Dominique Heintz hatte Finnbogason im Sechzehner zu Fall gebracht. Der Isländer trat selbst an und verwandelte sicher zum 3:1 (68.).

Finnbogason zum Dritten

Kurz darauf hatte Schmid die Entscheidung auf dem Fuß, der Franzose verzog aber knapp (73.). Im Gegenzug bewahrte Luthe seine Mannschaft mit einer starken Tat gegen Tim Kleindienst vor einem zweiten Gegentreffer (76.). So war es schließlich erneut Finnbogason, der mit seinem dritten Treffer den Deckel drauf machte: Nach einer Vorlage des eingewechselten Hahn vollendete der Torjäger zum 4:1 (83.) - ein traumhaftes Comeback des Isländers. Damit fuhr Augsburg am Ende im dritten Heimspiel den ersten Dreier vor eigenem Publikum ein. Am nächsten Samstag, 6. Oktober, (15.30 Uhr) geht es für den FCA nun zu Tabellenführer Borussia Dortmund.
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