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1 2

1:2 gegen Wolfsburg: Bittere Niederlage zum Restart

Keine Punkte nach spätem Gegentor in der Nachspielzeit

Profis 16.05.2020, 17:41

In seinem ersten Bundesliga-Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit hat der FCA gegen den VfL Wolfsburg eine bittere 1:2-Niederlage hinnehmen müssen. Nachdem die Fuggerstädter nach einem Rückstand zur Pause in Durchgang zwei zurückkamen, kassierten sie in der Nachspielzeit noch einen späten Gegentreffer.

Im ersten Spiel nach zehn Wochen Pause vertraute das Trainerteam im Tor auf Andreas Luthe. In der Innenverteidigung stand Marek Suchý erstmals seit dem 1. Spieltag wieder in der Startelf. An der Seitenlinie vertrat Co-Trainer Tobias Zellner Cheftrainer Heiko Herrlich.

In der verwaisten WWK ARENA war Wolfsburg in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft. Die Niedersachsen zeigten sich kombinationsfreudig, fanden gegen einen zunächst abwartenden FCA aber erst einmal keine Lücke. Die erste Chance der Partie hatten schließlich die Fuggerstädter. Im Anschluss an eine Ecke kam Ruben Vargas an der Strafraumkante zum Abschluss, VfL-Torwart Koen Casteels hatte den Versuch des Schweizers aber im Nachfassen (16.). Ein paar Minuten später hatte auch Wolfsburg den ersten nennenswerten Abschluss, der Schuss von Paulo Otavio strich jedoch rechts am Tor vorbei (25.).

Insgesamt spielte sich die erste Hälfte vor allem zwischen den Strafräumen ab, Torraumszenen waren rar gesät. Während der FCA im Spiel nach vorne den Ball zu leicht wieder verlor, arbeitete sich der VfL mit zunehmender Spieldauer langsam heran. Nachdem ein Kopfball von Renato Steffen (31.) genauso wie ein Versuch von Josip Brekalo (38.) noch keine wirkliche Gefahr für das FCA-Tor gewesen war, musste Luthe kurz vor der Pause doch noch hinter sich greifen. Nach einer Flanke von Paulo Otavio kam Steffen an der Strafraumkante frei zum Kopfball und nickte platziert zum 1:0 für Wolfsburg ein (43.).

Jedvaj trifft zum Ausgleich – Uduokhais Treffer zählt nicht

Nach dem Seitenwechsel stand der FCA deutlich höher und zeigte zudem mehr Zug zum Tor. Marco Richter prüfte Casteels mit einem wuchtigen Schuss (49.), kurz darauf führte ein ruhender Ball zum Ausgleich. Einen Freistoß von Philipp Max verlängerte John Anthony Brooks Richtung eigenes Tor. Casteels bekam den Ball nicht richtig zu fassen, Tin Jedvaj drückte die Kugel letztlich zum 1:1 über die Linie (54.).

Ein weiterer ruhender Ball von Max hätte die Partie kurz darauf beinahe komplett gedreht. Dem vermeintlichen 2:1 durch den kurz zuvor eingewechselten Felix Uduokhai verweigerte Schiedsrichter Felix Brych nach Rücksprache mit dem Video-Schiedsrichter aufgrund einer Abseitsposition aber die Anerkennung. Auf der Gegenseite hatte der FCA Glück, als Admir Mehmedi nach einer Hereingabe im Strafraum plötzlich blank stand, mit einem wuchtigen Versuch aus kurzer Distanz aber nur den Pfosten traf (71.).

Ginczek schockt den FCA in der Nachspielzeit

Dieser Aluminiumtreffer verlieh den Gästen noch einmal Auftrieb. Bei einem Abschluss von Mehmedi war Luthe jedoch auf dem Posten, Sekunden später segelte ein Schlenzer von Steffen am Tor vorbei (81.). Während der FCA in den Schlussminuten nur noch wenig Entlastung fand, suchte Wolfsburg noch einmal den Weg nach vorne. Nachdem ein Distanzschuss von Maximilian Arnold (88.) noch vorbeigesaust war, traf der VfL in der Nachspielzeit tatsächlich noch zum 2:1. Kevin Mbabu setzte sich auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe musste Daniel Ginczek nur noch über die Linie drücken (90.+1).

So standen die Fuggerstädter in ihrem ersten Bundesliga-Spiel ohne Zuschauer im Stadion am Ende ohne Punkte da. Am Sonntag, 24. Mai, (13.30 Uhr) ist der FCA beim FC Schalke 04 zu Gast.

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VfL Wolfsburg