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0:2 bei der Hertha: FCA kann sich nicht belohnen

Sarenren Bazee feiert Startelfdebüt - Richter scheitert an der Latte

Profis 30.05.2020, 17:40

Der FCA hat zum Abschluss der Englischen Woche eine 0:2-Niederlage bei Hertha BSC Berlin hinnehmen müssen. Nach einer schwachen ersten Hälfte steigerten sich die Fuggerstädter im zweiten Durchgang deutlich, verpassten es aber, sich für ihren Aufwand mit dem Ausgleich zu belohnen.

Drei Tage nach dem 0:0 gegen den SC Paderborn setzte Trainer Heiko Herrlich auf frische Kräfte und veränderte seine Startelf auf sechs Positionen. Stephan Lichtsteiner, Marek Suchý, Iago, Carlos Gruezo, Sarenren Bazee (Startelfdebüt für den FCA) und Sergio Córdova begannen für Raphael Framberger, Tin Jedvaj, Daniel Baier, Marco Richter und Florian Niederlechner (alle Bank) sowie Philipp Max (verletzt).

Nach ausgeglichenen Anfangsminuten, in denen der FCA hoch gepresst hatte, übernahm die Hertha im eigenen Stadion das Kommando. Die Hausherren erspielten sich ein deutliches Übergewicht an Ballbesitz, kamen aber gegen nun defensivere Fuggerstädter zunächst nicht gefährlich in Tornähe. So war vor beiden Toren wenig los – bis die Alte Dame gegen Mitte der ersten Hälfte mit der ersten guten Möglichkeit in Führung ging. Der FCA bekam den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum, die Kugel fiel Javairo Dilrosun vor die Füße. Der Niederländer nahm das Leder technisch sehenswert mit und vollendete aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Hertha (23.).

Der Hauptstadtklub blieb auch im Anschluss die spielbestimmende Mannschaft und hatte weitere gute Gelegenheiten. Dodi Lukebakio setzte einen Kopfball knapp über den Querbalken (32.), kurz darauf rettete Andreas Luthe zweimal stark gegen Vedad Ibisevic (36./38.). Der FCA verlor derweil den Ball im Spiel nach vorne zu leicht und kam in Hälfte eins offensiv nicht über Ansätze hinaus.

Richter trifft die Latte – Piatek macht den Deckel drauf

Herrlich reagierte zur Pause und brachte mit Richter (für Eduard Löwen) und Niederlechner (für Córdova) zwei frische Spieler – und damit neuen Schwung. Keine zwei Minuten waren nach dem Seitenwechsel gespielt, als Sarenren Bazee den Ausgleich auf dem Fuß hatte, aus kurzer Distanz aber an Rune Jarstein scheiterte (47.). Der FCA war nun drin im Spiel, zeigte eine ganz andere Körpersprache als noch in Hälfte eins und suchte über die Flügel immer wieder den Weg nach vorne. Niederlechner hatte nach einer knappen Stunde die nächste gute Gelegenheit, setzte einen Kopfball aus wenigen Minuten aber am Kasten vorbei (59.).

Im Anschluss bekam die Hertha die Augsburger Angriffe besser verteidigt und sorgte zudem vereinzelt für etwas Entlastung. Der FCA blieb zwar am Drücker, kam aber lange nicht mehr gefährlich zum Abschluss – bis die Schlussminuten anbrachen. Erst zischte ein abgefälschter Versuch von Georg Teigl knapp am Tor vorbei (86.), kurz darauf hatte Richter Pech, als sein Distanzschuss gegen den Querbalken krachte (89.). Auf der Gegenseite traf Krzysztof Piatek bei einem Herthaner Konter zum 2:0 und machte damit den Deckel drauf (90.+3). So musste sich der FCA trotz einer guten zweiten Hälfte am Ende geschlagen geben.

Damit blieben die Fuggerstädter auch im achten Bundesliga-Spiel bei der Hertha ohne Sieg (fünf Remis, drei Niederlagen). Am Sonntag, 7. Juni, (18.00 Uhr) empfängt der FCA den 1. FC Köln.

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