Rieder: "Müssen die richtigen Lehren ziehen"
Stimmen nach der Niederlage gegen Freiburg
Der FC Augsburg steht gegen den SC Freiburg trotz vieler guter Phasen am Ende mit leeren Händen da und hadert mit verpassten Chancen sowie vermeidbaren Gegentoren. Die Stimmen zum Spiel.
Arijon Ibrahimović: „Eigentlich haben wir ein ordentlich Spiel gemacht, aber vorne hat uns das Quäntchen Glück gefehlt. Gerade in der zweiten Halbzeit hatten wir noch zwei, drei gute Chancen. Am Ende haben wir nicht gut genug verteidigt. Jetzt gilt es, weiterzuarbeiten und die Dinge zu verbessern. So eine Niederlage musst du erstmal verarbeiten, weil wir das Spiel eigentlich nicht mehr aus der Hand geben dürfen. Das müssen wir in Leipzig besser machen und bis zur letzten Minute konsequent verteidigen.“
Jeffrey Gouweleeuw: „Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht, stehen am Ende aber mit leeren Händen da. Das ist bitter und ärgerlich. Gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit waren wir am Drücker, haben es aber verpasst, das Spiel zuzumachen. Freiburg hatte nicht viele Chancen, war in den entscheidenden Momenten aber eiskalt. Zudem haben wir die Flanken nicht gut genug verteidigt. Dass wir jetzt seit sechs Spielen nicht gewonnen haben, ist natürlich ein Fakt. Trotzdem müssen wir in der Mitte bleiben. Wir werden das Spiel analysieren, weiterarbeiten und dann geht es weiter.“
Fabian Rieder: „Die Niederlage heute ist unglaublich brutal, weil wir über viele Phasen ein gutes Spiel gemacht haben. Freiburg hatte insgesamt kaum klare Chancen und steht am Ende trotzdem mit drei Punkten hier – das ärgert mich enorm. Natürlich müssen wir die guten Dinge aus diesem Spiel mitnehmen, aber wir müssen genauso klar ansprechen, was nicht gut gelaufen ist. Wir haben eine junge Mannschaft und solche Phasen gehören im Fußball auch dazu. Wichtig ist, dass wir die richtigen Lehren daraus ziehen und gestärkt daraus hervorgehen.“
Manuel Baum: „Heute ist es für mich wirklich nicht zu akzeptieren, dass wir verloren haben. Wir haben über weite Strecken des Spiels eine gute Leistung gezeigt, aber Fußball ist ein Spiel der Momente. Wir müssen uns vorwerfen lassen, dass wir nicht das zweite oder sogar dritte Tor frühzeitig erzielt haben. Und was mich richtig ärgert, ist, wie wir unsere Tore bekommen. In den entscheidenden Momenten war der Fokus nicht da. Es ist bitter, dass wir uns dadurch für eine ordentliche Leistung nicht belohnen.“
Julian Schuster: „Für uns war es wichtig, Dinge in unserem Spiel anzupassen. Wir wollten schnell in die Tiefe kommen, das haben wir auch von Anfang an versucht. Wir wussten aber, dass es in Augsburg sehr unangenehm ist und das hat man auch beim 1:0 gemerkt. Anfang der zweiten Halbzeit hatte man auch eher das Gefühl, dass der FCA das zweite macht, aber unsere Joker waren dann der Schlüssel, damit wir das Spiel noch auf unsere Seite ziehen konnten.“