FC Augsburg
Hertha BSC
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FC Augsburg
Hertha BSC
Härtetest in der Länderspielpause
Der FC Augsburg zeigte im Test gegen Hertha BSC lange eine gute Leistung und führte nach einer starken Phase nach der Pause bereits 2:0. Danach kam der Spitzenreiter der 2. Bundesliga jedoch zurück und glich durch zwei Treffer von Luca Schuler noch zum 2:2 aus.
FCA-Trainer Manuel Baum nutzte das Testspiel an der Paul-Renz-Akademie für einige Rotationen. Zudem standen mit Milo Adleff, Ben Exner, Amar Selimovic und Tobias Jäger vier Nachwuchsspieler im Kader. Aus organisatorischen Gründen fand das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit ab, es waren aber jene Nachwuchsspieler auf der Tribüne, die zuletzt unter dem Motto "Profis x FCAcademy" einen gemeinsamen Entwicklungstag miteinander verbrachten.
Die Gäste aus Berlin begannen aktiv und störten den FCA früh im Aufbau. Die erste große Chance hatte dennoch Augsburg, als Alexis Claude-Maurice auf der linken Seite durch war, den Ball aber noch einmal querlegen wollte und die Hertha klären konnte (10.). Anschließend fanden die Fuggerstädter besser in die Partie, überspielten das hohe Pressing der Gäste nun häufiger und kamen über die Außen immer wieder in gute Räume.
In einer Phase, in der die Berliner zwischenzeitlich mehr Spielanteile hatten, blieb der FCA aufmerksam. Juma Bah klärte stark gegen Josip Brekalo, wenig später parierte Nediljko Labrović einen Distanzschuss der Hertha sicher. Mitte der ersten Halbzeit verlagerte sich das Spiel dann zunehmend in Richtung Berliner Strafraum – und die Baum-Elf belohnte sich: Über die rechte Seite spielte sich der FCA in der 35. Minute stark durch, einen Abschluss von Claude-Maurice konnte Hertha-Keeper Marius Gersbeck nur nach vorne abwehren, Rodrigo Ribeiro reagierte am schnellsten und staubte zum 1:0 ab. Fast im direkten Gegenzug hatten die Berliner Pech, als Brekalo den Ball an den rechten Pfosten setzte (36.). Davon ließ sich Augsburg aber nicht aus dem Rhythmus bringen und blieb bis zur Pause das etwas aktivere Team.
Auch nach dem Seitenwechsel kamen die Rot-Grün-Weißen gut zurück. Fellhauer scheiterte kurz nach Wiederbeginn nach einer Hereingabe von Yannik Keitel am eingewechselten Tim Goller. Auf der anderen Seite traf Kevin Sessa für die Hertha den Pfosten (54.). Der FCA blieb jedoch am Ball und erhöhte in der 61. Minute: Nach einem gelungenen Spielzug kam Claude-Maurice halbrechts im Strafraum frei zum Abschluss und schob den Ball überlegt zum 2:0 ins lange Eck.
Mit dem Anschlusstreffer der Gäste änderte sich dann aber das Bild. Luca Schuler kam im Strafraum zu viel Zeit, sein Abschluss wurde noch abgefälscht und war für Labrovic nicht mehr zu halten (67.). Die Gäste übernahmen nun mehr Kontrolle und kamen in der 75. Minute sogar zum Ausgleich, als Schuler nach einem tiefen Ball der FCA-Defensive enteilte und zum 2:2 vollendete.
In der Schlussphase suchte der FCA noch einmal die Antwort. Erst traf Adleff nach einem direkten Abschluss die Latte (79.), kurz darauf kam Jeffrey Gouweleeuw nach einer Ecke frei zum Schuss, zielte aber zu zentral. So blieb es am Ende nach einem wechselhaften Test beim 2:2.
Nach der Länderspielpause geht es für den FCA in der Bundesliga weiter: Am Samstag, 10. Oktober, ist der FC Bayern München um 15.30 Uhr in der WWK ARENA zu Gast.