Deutsche Meisterschaft: U17 scheidet gegen Stuttgart dramatisch aus
4:5 nach Verlängerung
Auf bittere Art und Weise schied die U17 im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft aus. Beim VfB Stuttgart unterlag das Strehlow-Team in der Verlängerung 4:5.
Personell dezimiert – viele Abwehrspieler fehlten gesperrt oder verletzt – forderte die U17 zum dritten Mal in dieser Pflichtspielsaison den favorisierten VfB Stuttgart heraus, der mit einer Serie von 26 Spielen ohne Niederlage in die Partie ging.
Den besseren Start erwischte aber der FCA: Fabio Ebner brachte Rot-Grün-Weiß mit einem gefühlvollen Lupfer in der 13. Minute in Führung. Stuttgart glich in der 21. Minute aus. Nur wenig später drückte Florian Eckl den Ball zur erneuten Führung über die Linie (28.). Mit diesem Zwischenstand ging es in die Kabinen.
Verrückte zweite Hälfte
Kurz nach dem Seitenwechsel brach dann erstmals der ganz große Jubel auf Seiten des FCA aus: Fabio Ebner erhöhte auf 3:1 (63)! Per Elfmeter verkürzte dann jedoch der VfB (75.) und glich per Doppelschlag aus (78.). Doch damit nicht genug: In der 89. Minute gingen die Stuttgarter erstmals in Führung. Die FCA-Jungs hatten aber nicht aufgesteckt und egalisierten ihrerseits – Amar Selimovic traf in der 90. Minute zum 4:4.
Wie schon in der Vorwoche musste also die Verlängerung herhalten. Diese begann mit einem frühen Stuttgarter Tor (95.). Die Fuggerstädter legten daraufhin alles in die Waagschale, kamen aber leider nicht noch einmal heran, zumal sie ab der 112. Minute in Unterzahl agieren mussten (gelb-rote Karte für Noah Ebner).
Somit endete eine beeindruckende Saison im Halbfinale in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft. Die U17 zählt zu den besten vier Teams Deutschlands und erzielte dabei in allen drei Spielen der Endrunde vier Tore – eine Leistung, auf die man stolz sein kann!
Trainer Jakob Strehlow resümierte: „Das war eine richtig geile Leistung, alle haben alles gegeben. Wir hatten Stuttgart hart an der Niederlage und haben mit dem wohl aktuell besten Team des Jahrgangs 2009 auf Augenhöhe mitgehalten. Deshalb ist es auch hochemotional, gerade so rauszufliegen. Dennoch überwiegt der Stolz auf die Mannschaft und die Saison.“
FCA: Eckle – Rudi (115. Ofucherai), Augste (91. Modlmeier), Galun (106. Bambara), F. Ebner (85. Mutebi), Menacher, Exner, Selimovic (115. Huber), N. Ebner, Roth, Eckl (85. Waguia) // Sidirellis (ETW)
Tore: 1:0 F. Ebner (13.), 1:1 Kenmoe (21.), 2:1 Eckl (28.), 3:1 F. Ebner (63.), 3:2 Kenmoe (75./HE), 3:3 Recupero (78.), 3:4 Kenmoe (89.), 4:4 Selimovic (89.), 4:5 Mosrati (95.)
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