Fellhauers Treffer für die Geschichtsbücher
Schnellstes Tor der Bundesliga-Historie
Robin Fellhauer hat sich mit einem außergewöhnlichen Treffer einen Platz in den Geschichtsbüchern der Bundesliga gesichert: Beim 2:2 zwischen dem FC Augsburg und dem FC Bayern München erzielte der 28-Jährige am Samstagnachmittag bereits nach 8,4 Sekunden das schnellste Tor der Bundesliga-Historie.
Die Münchner hatten die Partie selbst angestoßen und wollten den Ball über Torhüter Manuel Neuer direkt tief in die Augsburger Hälfte spielen. Dabei leistete sich der Bayern-Keeper jedoch einen folgenschweren Ballverlust. Fellhauer schaltete blitzschnell, setzte entschlossen nach und hatte anschließend freie Bahn. Überlegt nahm er den Ball noch einmal mit, ehe er ihn zur frühen Führung für den FCA ins leere Tor schob.
Mit diesem Treffer löste der Augsburger die bisherigen Rekordhalter Karim Bellarabi und Kevin Volland ab. Beide hatten einst nach neun Sekunden getroffen, Fellhauer unterbot diese Bestmarke nun um etwas mehr als eine halbe Sekunde.
Blitzstart mit Ansage
Dass hinter dem Blitzstart auch ein klarer Plan steckte, verriet Fellhauer nach der Partie selbst. „Wir haben vor dem Spiel genau besprochen, wie Bayern den Anstoß ausführen könnte“, sagte er. „Dass es dann tatsächlich so aufgeht, ist natürlich umso schöner. Ich konnte den Ball noch einmal mitnehmen und ihn dann im Tor unterbringen.“
Entsprechend groß waren die Emotionen nach dem Schlusspfiff. „Es ist kaum zu beschreiben“, sagte Fellhauer. „Teil von etwas ganz Großem zu sein und mit diesem Tor nun an der Spitze zu stehen, ist ein ganz besonderer Augenblick.“
Kurios: Auch das schnellste Eigentor der Bundesliga-Geschichte fiel in einer Partie zwischen dem FC Augsburg und dem FC Bayern München. Am 22. Spieltag der Saison 2018/19 unterlief dem damaligen Münchner Leon Goretzka bereits nach 13 Sekunden ein Eigentor. Damals setzten sich die Bayern noch 3:2 durch, diesmal erkämpfte sich der FCA ein 2:2-Unentschieden.