Profis30.12.15

April: Ein Auf und Ab

Im Jahresrückblick lässt der FC Augsburg jeden Monat des Jahres 2015 einmal Revue passieren. Der April begann mit einer vermeintlichen Hiobsbotschaft des Vereins, sportlich lief es nicht immer nach Plan.

Die Fans mussten sich zu Beginn des Aprils schon die Augen reiben: Der FCA werde bei einer entsprechenden Qualifikation aus sportlichen und wirtschaftlichen Gründen nicht für einen Platz im Europa-Pokal melden. Doch schnell war klar: Das ganze war ein Aprilscherz, der doch den ein oder anderen Abnehmer gefunden hatte. Eine große Überraschung gab es dann aber wenige Tage später. FCA-Geschäftsführer Sport und Markus Weinzierl verlängerten beide ihre noch laufenden Verträge vorzeitig bis 2020 bzw. 2019. Unter großem Applaus wurden diese Neuigkeiten vor der Heimpartie gegen Schalke 04 verkündet. Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt, beide Teams trennten sich 0:0-Unentschieden.

Am 28. Spieltag war der FCA dann beim abstiegsgefährdeten SC Paderborn zu Gast - und verlor. Nach 90 gespielten Minuten hatten die Hausherren die Partie 2:1 für sich entschieden, selbst weitere Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt gewonnen und dem FCA eine empfindliche Niederlage im Kampf um einen Europa-League-Platz zugeführt. Pierre-Emil Höjbjerg hatte den Führungstreffer der Gastgeber zwar ausgleichen können, doch Srdjan Lakic stellte schließlich den Endstand her.

Doch der FCA machte es nur eine Woche später wieder besser. Im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart setzte sich das Team von Markus Weinzierl verdient 2:1 durch. Dabei hatten Tobias Werner und Raul Bobadilla die Treffer erzielt. Das Auf und Ab setzte sich aber am nächsten Spieltag fort. Erneut unterlag der FC Augsburg einem abstiegsbedrohten Team. Beim Hamburger SV musste man zunächst zwei Gegentore hinnehmen, kam dann aber durch Raul Bobadilla und Tobias Werner wieder zurück in die Partie. Zwei Minuten nach dem Ausgleichstreffer machte Pierre-Michel Lasogga aber alle Hoffnungen auf einen weiteren Punktgewinn wieder zunichte. Vier Spieltage vor dem Ende der Saison hatte der FCA allerdings bereits die magische 40-Punkte-Marke überschritten und lag weiterhin auf Europa-League-Kurs, da auch die Konkurrenz die Patzer nicht nutzen konnte.