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FCA - Fortuna Düsseldorf

So., 14.02. - 13.30 Uhr

Union Berlin - FCA

Wie schon im Hinspiel teilen sich Union und der FCA die Punkte. Lesen Sie hier einen ausfürhlichen Spielbericht.

FCA - Arminia Bielefeld

In einer bis zum Schluss hoch spannenden Partie behielt der FCA 3:1 die Oberhand gegen Arminia Bielefeld. Lesen Sie hier einen ausführlichen Spielbericht. 

Termine

Di, 09.02.10 15.30 Training (im Rosenaustadion)
Mi, 10.02.10 19.00 DFB-Pokal: FCA - 1. FC Köln
Do, 11.02.10 10.30 Training (im Rosenaustadion)
Fr, 12.02.10 15.00 Training (im Rosenaustadion)
Sa, 13.02.10 15.30 Training (im Rosenaustadion)
So, 14.02.10 13.30 2. Liga: FCA - Fortuna Düsseldorf

Tabelle

1 1. FC Kaiserslautern 21 +17 46
2 FC St. Pauli 21 +27 45
3 FC Augsburg 21 +16 38
4 Arminia Bielefeld 21 +12 37
5 Fortuna Düsseldorf 21 +12 37
6 MSV Duisburg 20 +5 31
7 1. FC Union Berlin 20 +2 30
8 SpVgg Greuther Fürth 21 +3 28
9 SC Paderborn 07 21 -2 28
10 Alemannia Aachen 21 -4 27
11 TSV 1860 München 20 +1 26
12 Energie Cottbus 20 0 24
13 Karlsruher SC 20 -4 24
14 RW Oberhausen 21 -15 24
15 FC Hansa Rostock 20 -8 23
16 TuS Koblenz 21 -18 17
17 FSV Frankfurt 21 -25 17
18 Rot-Weiss Ahlen 21 -19 15

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FCA - Union Berlin

Auch die zweite Ligapartie in der impuls arena endete mit einer Punkteteilung, im Spiel gegen das Überraschungsteam aus Berlin stand für den FCA am Ende ein 1:1 (0:0). Dabei bewiesen die Hausherren große Moral und erzielten nach Rückstand und dem Platzverweis von Kapitän Uwe Möhrle noch den Ausgleich durch Tobias Werner.

Nach dem überzeugenden Auftritt auf der Bielfelder Alm sah Jos Luhukay keinen personellen Handlungsbedarf bei der Aufstellung seiner Startelf, auch der zuletzt angeschlagene Andrew Sinkala konnte von Beginn an auflaufen. Auf der Bank nahm zudem wieder Patrick Mölzl Platz, der seine Beschwerden der Vorwoche wieder auskuriert hatte.

Der FCA ging das Projekt „Erster Heimsieg" von Beginn an engagiert an und versuchte sich in der Hälfte der Berliner festzusetzen. Dabei bediente sich der FCA die ganze Partie über eines taktischen Kniffes: Ibrahima Traoré und Marcel Ndjeng tauschten immer wieder die Seiten und versuchten so, das Augsburger Flügelspiel unberechenbarer zu machen. Die „Eisernen" hingegen demonstrierten, warum sie bislang noch ohne Gegentreffer geblieben waren und standen tief gestaffelt und kompakt in der Defensive. Trotzdem kam die Hintermannschaft des Aufsteigers in der 9. Minute erstmals in Schwitzen, als Ndjeng an der linken Strafraumecke Maß nahm und abzog, das Tor von Union-Keeper Jan Glinker aber knapp verfehlte.

Die Hausherren blieben im „Fast Forward"-Modus, ließen jedoch in der Offensive den letzten entscheidenden Pass vermissen, so dass die Berliner Abwehr immer wieder klären konnte, bevor es vor Glinker allzu brenzlig wurde. Vieles lief über Traoré und Ndjeng, die immer wieder versuchten, die Offensive anzukurbeln. Ein Gedanke, auf den sich nach 20 Minuten offenbar auch die Gäste aus der Hauptstadt besonnen hatten und durch einen Kopfball von John Jairo Mosquera erstmals ein Ausrufezeichen im Angriff setzten.

Und daran Gefallen fanden, denn in der 25. Minute passte Außenverteidiger Michael Bemben präzise in den Augsburger Strafraum, wo Mosquera mit seiner Kopfballabnahme Simon Jentzsch zu einer Glanzparade zwang. Der Aufsteiger aus dem Berliner Stadtteil Köpenick fand jetzt immer besser in die Partie, vor allem Mosquera sorgte jetzt immer wieder für Aufregung in der Augsburger Hälfte. Doch der FCA zeigte sich nicht beeindruckt und intensivierte seine Offensivbemühungen: In der 31. Minute fischte Glinker einen gefühlvoll getretenen Freistoß von Ndjeng aus dem Torwinkel, kurz darauf hätte es nach einem Eckball beinahe „geklingelt", doch Sinkala hatte ebenso wie sein Gegenspieler Standschwierigkeiten und verzog seinen Schuss knapp.

In der 38. Minute hatten die Gäste Glück als ihr Schlussmann eine Flanke von Imre Szabics falsch einschätzte und nicht klären konnte, aber Michael Thurk stand zu weit entfernt, um aus Glinkers Fehler Kapital schlagen zu können. Kurz vor der Pause suchte Ndjeng mit einer Flanke Thurk, doch der Augsburger Angreifer konnte sich im Kopfballduell nicht gegen seinen Gegenspieler Daniel Göhlert durchsetzen. Die letzte Augsburger Chance vor dem Seitenwechsel vergab Szabics, der freistehend im Strafraum nicht richtig hinter den Ball kam und aus kurzer Distanz an Glinkert scheiterte. Sekunden später schickte Schiedsrichter Christian Dingert beide Teams mit einem 0:0 in die Pause.

Der FCA kam unverändert aus der Kabine und spielte unverändert weiter nach vorn. In der 48. Minute hatte Daniel Brinkmann nach Zuspiel von Thurk die erste Möglichkeit in Halbzeit Zwei, schickte seinen Schuss aus rund 25 Metern aber in die Stehränge. Die Sitzplätze am anderen Ende der Arena hingegen traf Mac Younga-Mouhani mit seinem Schussversuch fünf Minuten später. Genauso wie sein Kapitän Marco Gebhardt, der kurz darauf viel zu frei aus 20 Metern zum Abschluss kam. (55.)

Jetzt braute sich für den FCA zunehmend etwas zusammen: In der 56. Minute hatten die Hausherren noch Glück, als ein abgefälschter Freistoß von Torsten Mattuschka nur den Pfosten traf und Jentzsch den Abpraller vor Kenan Sahin sichern konnte (57.). Doch zwei Minuten später war der Augsburger Schlussmann gegen Sahin machtlos, der im Strafraum die gesamte FCA-Hintermannschaft zum Tänzchen bat und locker zur Berliner Führung einnetzte. Und der Berliner Stürmer hätte beinahe noch seinen zweiten Treffer erzielt, als er kurz darauf nach einem Eckball neben das Tor köpfte. Die Hausherren versuchten gegenzusteuern und kamen durch Uwe Möhrle zur bis dato besten Torgelegenheit, aber der Kopfball des Augsburger Kaptains strich knapp am rechten Pfosten vorbei. Doch auch Union Berlin vergab durch Kenan Sahin zwei hochprozentige Chancen (66./67.).

Jos Luhukay baute derweil sein Team extrem offensiv um: Bereits in der 62. Minute hatte er den glücklosen Szabics durch Sandor Torghelle ersetzt, kurz darauf brachte er Tobias Werner und Elton da Costa für Dominik Reinhardt und Daniel Brinkmann (68.). Die Partie wurde immer hitziger und intensiver, beide Teams kämpften verbissen um jeden Zentimeter Raum und kamen zu guten Chancen. In der 72. Minute flankte da Costa auf Torghelle, der jedoch freistehend mit seinem Kopfball an Glinker scheiterte. Eine Minute später schwächte sich der FCA selbst, als der bereits verwarnte Möhrle sich nicht eines Kommentars Richtung Referee enthalten konnte und von Dingert vorzeitig zum Duschen geschickt wurde.

Doch der FCA steckte diesen Schock hervorragend weg: Nur drei Minuten nach Möhrles Platzverweis setzte sich Werner auf links sehenswert durch und drosch den Ball aus sechs Metern kompromisslos zum umjubelten Ausgleich ins Tor der „Eisernen". Aus ähnlicher Position hätte Torghelle in der 85. Minute das 2:1 erzielen müssen, doch der Ungar blieb gegen Glinkert nur zweiter Sieger. Das blieb die letzte gute Chance im Spiel, bis zum Schlusspfiff von Schiedsrichter Dingert ereignete sich vor beiden Toren nichts mehr.

"Wir haben einerseits zwei Punkte verloren, andererseits aber auch einen gewonnen", sagte FCA-Trainer Jos Luhukay nach dem Spiel. "Wir haben uns viel vorgenommen, doch Union hat es uns durch eine gute defensive Grundordnung sehr schwer gemacht. Am Ende haben wir wieder Moral gezeigt und uns den Punkt nach dem Rückstand in Unterzahl noch redlich verdient."

"Wir haben trotz Unterzahl bis zum Schluss versucht, das Spiel noch zu gewinnen", sagte Torschütze Tobias Werner. Auch Gästetrainer Uwe Neuhaus sah das ähnlich. "Es war in der ersten Hälfte ein sehr ausgeglichenes Spiel. Nach unserer Führung und dem Platzverweis wusste ich, dass es noch einmal eng werden könnte, weil viele diese Situation auf die leichte Schulter genommen haben. Am Ende können wir aber mit diesem gerechten Unentschieden leben."

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